Das US-Oberste Gericht entschied mit 8:1 für das Strafverfahrens-System der Federal Communications Commission (FCC), ablehnend die Einwände von AT&T und Verizon, wie Guardian meldet; Streitpunkt war, ob das interne Verfahren der FCC zur Verhängung von Strafen den Unternehmen das Recht auf ein Geschworenengericht nach der US-Verfassung verweigert. Das Amt Trumps verteidigte das System der FCC, genannt Forfeiture Orders, zur Erhebung von Geldstrafen.
Verfassungsdebatte um Durchsetzung durch Behörden
Chief Justice John Roberts. Ein Konservativer, verfasste das Urteil — Justice Clarence Thomas war der einzige Dissenter. Das Gericht stimmte der Argumentation der Regierung zu, dass das interne System der FCC Parteien nicht daran hindert, rechtliche Einwände gegen die Bewertungen der Behörde einzulegen. Dies markierte den neuesten Fall. Der prüfte, ob interne Durchsetzung durch Bundesbehörden das Verfassungsrecht auf ein Geschworenengericht verletzt.
Dieser Fall folgte dem 2024 von der Obersten Gerichtshof getroffenen Entscheidung, die die Macht interner Verfahren bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingeschränkt hat. In diesem Fall entschied das Gericht, dass bestimmte Durchsetzungshandlungen der SEC einer gerichtlichen Überprüfung unterliegen müssen und nicht nur dem Ermessen der Behörde.
FCC-Strafen gegen Fehlverhalten bei Daten
Die FCC verhängte gegen AT&T eine Geldstrafe von 57 Millionen Dollar und gegen Verizon fast 47 Millionen Dollar, nachdem die Behörde festgestellt hatte, dass die Unternehmen ohne Zustimmung der Nutzer ungesetzlich den Zugang zu Standortdaten an Dritte weitergaben. Insgesamt verhängte die FCC fast 200 Millionen Dollar an Strafen gegen Carrier, die nach Angaben der Behörde versagt hatten, Kundendaten zu schützen.
T-Mobile wurde mit 80 Millionen Dollar bestraft, und Sprint, das T-Mobile 2020 übernommen hatte, erhielt eine Strafe von 12 Millionen Dollar. Während Verizon und AT&T die Strafen zahlten, brachten sie auch rechtliche Einwände ein, was zu einer Spaltung unter den regionalen US-Berufungsgerichten führte, ob das interne Verfahren der FCC zur Verhängung der Strafen rechtmäßig ist.
Rechtsargumente von Regierung und Industrie
Rechtsanwälte der Regierung, die das interne System der FCC verteidigten, argumentierten, dass die Bewertungen der Behörde nicht bindend seien. Sie sagten, dass, wenn die Regierung eine Durchsetzungshandlung vor Gericht einleitete, die Unternehmen ihre Sache vor einem Geschworenengericht vortragen könnten. Die Unternehmen argumentierten jedoch, dass das System der FCC unzulässig interne Verfahren für einen Prozess nutzt, der in Gericht gehört, und sie dadurch ihres Rechts auf ein Geschworenengericht beraubt.
Sie behaupteten zudem, dass die ersten Bewertungen der FCC bereits vor Gerichtschutz Reputations-Schaden verursachen. Das Urteil hat bedeutende Folgen für die Regulierungsautorität von Bundesbehörden und das Gleichgewicht zwischen Exekutivdurchsetzung und Verfassungsrechten.
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