Beamte im Utah County haben einen langjährigen kalten Fall offiziell geschlossen, nachdem durch DNA-Tests bestätigt wurde, dass eine 17-jährige Mädchen, die 1974 verschwand, Opfer des berüchtigten Serienkillers Ted Bundy war. Laura Ann Aime. Die nach einem Halloween-Feier im Jahr 1974 verschwand, wurde durch fortgeschrittene forensische Analyse identifiziert, wie die Polizeichefbehörde des Utah County mitteilte.

Ein Durchbruch in der Forensik

Laura Ann Aime verschwand am 31. Oktober 1974 nach einem Feier in Salt Lake City; ihr Leichnam wurde etwa einen Monat später von Wanderern im American Fork Canyon gefunden. Jahrzehntelang blieb der Fall ungeklärt. Doch durch kürzlich durchgeführte DNA-Tests wurde bestätigt, dass Beweismaterial, das an ihrem Leichnam gefunden wurde, DNA von Bundy enthält, sagte die Polizeichefbehörde in einer Erklärung.

Zwischen Februar 1974 und Februar 1978 tötete Bundy mindestens 30 Frauen und wurde auch mit vielen weiteren Morden in ganz Amerika in Verbindung gebracht, wie die Polizeichefbehörde berichtete. Vor seiner Hinrichtung in Florida im Jahr 1989 gestand Bundy, an ihrem Tod beteiligt gewesen zu sein, gab aber keine konkreten Details zu seiner Rolle bei ihrem Tod bekannt.

Der Sheriff erklärte, dass die Behörde den Fall über Jahre hinweg geöffnet hielt, um sicherzustellen, dass Bundy ohne jeden Zweifel ihr Mörder war — Hätte Bundy noch am Leben gewesen, hätten Ankläger die Todesstrafe gegen ihn verfolgt, sagte die Erklärung.

Eine berüchtigte kriminelle Vergangenheit

Bundy zählt zu den bekanntesten Serienkillern Amerikas, and Er begann seine Mordserie im pazifischen Nordwesten und zog später nach Colorado, Utah und Florida; Zu der Zeit, als Laura starb, lebte er in Salt Lake City und studierte Recht an der University of Utah.

Laut der Polizeichefbehörde war Laura eine offene, freie Natur, die Outdoor-Aktivitäten liebte und eine Leidenschaft für Reiten, Jagen und das Betreuen ihrer zahlreichen Geschwister hatte. Bundy war es geläufig. Frauen an öffentlichen Orten anzusprechen, ihre Vertrauen durch Charme oder eine gefälschte Verletzung zu gewinnen und sie dann in abgelegene Bereiche zu locken, wo er sie tötete.

Bundy wurde 1975 wegen Entführung einer Frau verhaftet und zu 15 Jahren Haft verurteilt. Doch 1977 entfloh er durch ein Fenster in der Bibliothek eines Gefängnisses. Er wurde für acht Tage wieder gefasst, entfloh aber erneut und tötete weiter, bis er 1978 endgültig gefasst wurde.

Erbe eines kalten Falls

Die Identifizierung von Laura Ann Aime als Opfer von Bundy brachte ihrer Familie und der Gemeinschaft nach mehr als fünf Jahrzehnten Schließung. Die Nutzung moderner DNA-Technologie ermöglichte es Ermittlern, zu bestätigen, was Bundy bereits gestanden hatte, wenn auch ohne die detaillierten Angaben, die er damals machte.

Die Polizeichefbehörde bedankte sich bei den forensischen Experten, die die DNA-Tests durchführten, die die entscheidenden Beweise lieferten, um den Fall endgültig zu schließen. Lauras Geschichte, die einst in der Vergangenheit begraben war, wird jetzt als Teil von Bundys umfangreichen Straftaten anerkannt, die seit Jahren Gegenstand umfangreicher Forschung und Medienberichterstattung waren.

Wie der Sheriff betonte, war die Schließung dieses Falls nicht nur eine rechtliche Formalität, sondern auch eine Hommage an Lauras Erinnerung und eine Anerkennung der Gerechtigkeit, die endlich vollzogen wurde. Der Fall von Laura Ann Aime unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, kalte Fälle mit moderner forensischer Wissenschaft zu lösen.