Das Erdbeben in der nordwestlichen Region Venezuelas hat weitreichende Zerstörung angerichtet und Tausende verletzt. Der Übergangspрезидент betonte, die Regierung sei entschlossen, so viele Leben wie möglich zu retten.
Venezuela: Erdbeben-Tote steigen stark an
Ein erstes Erdbeben der Stärke 7,1 in Venezuela löste vermutlich ein zweites Erdbeben der Stärke 7,5 aus, da sie nahe beieinander stattfanden. Das berichtete Martin Hudson, außerordentlicher Professor für Bau- und Umwelttechnik an der UCLA. Beide Beben traten kurz nacheinander auf und verursachten erhebliche Schäden.
William Barnhart, stellvertretender Koordinator des Erdbeben-Gefahren-Programms des United States Geological Survey, betonte, dass die zeitliche Abfolge der Beben ungewöhnlich, aber nicht unüblich sei. „Eine tektonische Verwerfung könnte bereits kurz vor dem Ausbruch stehen, und ein nahegelegenes Erdbeben kann den Übergang über die Kante bringen“, sagte er.
Kein Zusammenhang zwischen Erdbeben weltweit
Am Tag des venezolanischen Erdbebens traf ein Erdbeben der Stärke 5,6 ein ländliches Gebiet im Norden Kaliforniens. Stunden später erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,2 die nördliche Küste Japans. Trotz Online-Spekulationen bestätigten Experten, dass die Beben nicht miteinander verbunden seien.
„Erdbeben ereignen sich täglich auf der ganzen Welt“, sagte Barnhart. „Gestern war einfach ein sehr ungewöhnlicher Tag, an dem mehrere beträchtliche Beben in Gebieten stattfanden, in denen Menschen sie spürten.“
Such- und Rettungsarbeiten und Herausforderungen
In Venezuela arbeiten Rettungsteams unermüdlich daran, Überlebende zu finden und zu retten. Viele Menschen sind immer noch unter Trümmern begraben. Der Übergangspрезидент hat die Einheit des Landes und internationale Hilfe bei den Rettungsarbeiten gefordert. Gleichzeitig behinderte die Infrastruktur-Schäden die Hilfsmaßnahmen. In einigen Gebieten stürzten Straßen und Gebäude ein.
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