Marvel Cinematic Universe-Fans zeigen kaum die Aufregung, die den Aufbau zu Avengers: Endgame definierte — Mit der Veröffentlichung von Avengers: Doomsday am 18; Dezember 2026 steht das Studio vor der Herausforderung, das Interesse nach jüngeren Enttäuschungen wie Thunderbolts und The Fantastic Four: First Steps zu wecken.
Vier Teaser, die vor den Vorführungen von Avatar: Fire and Ash gezeigt wurden, lösten nur mäßige Reaktionen aus. Marvel-Verantwortliche veröffentlichten knappere Details, darunter ein Video mit einem Sitz aus dem Set, das Robert Downey Jr. zeigte und 275 Millionen Views erhielt. Downey kehrt als Doctor Doom zurück, eine Besetzungswende, die zusammen mit den Regisseuren Anthony und Joe Russo bestätigt wurde.
Im Gegensatz zum zehnjährigen Weg zu Endgame fehlt Doomsday klare narrative Schritte. Filme wie Captain America: The Winter Soldier und Guardians of the Galaxy baute Thanos als drohende Bedrohung auf, mit Post-Credits-Szenen und Cameos, die Spekulationen anregten. Thanos’ Zeile in Avengers: Age of Ultron – „Fine, I’ll do it myself“ – explodierte im Internet. Kürzliche Hinweise, wie das Schiff der Fantastic Four in Thunderbolts, lösten weniger Aufmerksamkeit aus.
Kommende MCU-Projekte bieten kaum Verbindungen zur multiversellen Konfrontation. Wonder Man und Daredevil: Born Again Season 2 bleiben in der Erde der Alltagsgeschichten verankert. Spider-Man: Brand New Day konzentriert sich auf Tom Hollands Peter Parker, ohne Verbindungen zum Multiversum. Keiner positioniert sich als direkter Vorgänger, ein Wechsel von der voneinander abhängigen Veröffentlichung der Infinity Saga.
Der Wechsel vom Kang-Handlungsfaden von Jonathan Majors störte frühere Pläne. Marvel setzt nun auf Doomsday, um Phase Sechs zu stützen, mit Schreibern Stephen McFeely, Michael Waldron, Jack Kirby und Stan Lee. Produzenten Anthony Russo, Joe Russo und Kevin Feige überwachen die Produktion.
Marketing-Teams eilen mit einem dünnen Kalender. Post-Credits-Szenen in jüngeren Filmen deuteten auf Doom hin, vermeideten jedoch Spoiler. Eine zweite Cast-Offenbarung könnte das Gespräch wiederbeleben, ähnlich wie die geheimnisvollen Set-Fotos zu Endgame, die Fans für Hinweise durchsuchten. Event-artige Enthüllungen könnten das MCU-Universum durchbrechen und die benötigten Zuschauer für Milliarden-Einnahmen anziehen.
Die Aufregung um Endgame im Jahr 2018–2019 beruhte auf der Aufteilung der Teams in Civil War und der Erzählung der Infinity Stones. Jede Veröffentlichung schob die Handlung voran. Doomsday springt direkt ins Duell. Marvel hofft, dass zukünftige Veröffentlichungen diesen Funke wiederholen. Der Erfolg hängt von außergewöhnlichen Enthüllungen in den nächsten Monaten ab.
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