Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird in 16 Städten in Nordamerika ausgetragen, von Südmexiko bis nach Kanada — Laut The Guardian und FOX Weather stellen die Wetterbedingungen dort erhebliche Risiken für Spieler und Zuschauer dar. Die Matches müssen unter Bedingungen wie Hitze, Feuchtigkeit und Gewitter gespielt werden. FIFA nutzt den sogenannten WBGT-Wert, um die Hitzestress-Risiken zu bewerten. Der Schwellenwert für Maßnahmen liegt bei 32 °C.

Wetterstörungen vor dem Turnierbeginn

Bevor die WM überhaupt begonnen hatte, störte das Wetter bereits Spiele. Laut The Guardian wurde das Freundschaftsspiel zwischen England und Costa Rica in Orlando um etwa eine Stunde verschoben, da Blitz und Regen den Rasen überschwemmten. In den USA gelten Sicherheitsvorschriften, die besagen, dass bei Blitzschlägen innerhalb von etwa 8 Meilen vom Stadion gespielt werden muss und erst nach 30 Minuten nach dem letzten Schlag wieder fortgesetzt werden darf.

FOX Weather berichtete, dass die Club-Weltmeisterschaft 2025 bereits einen Vorgeschmack auf die Wetterprobleme 2026 gab. Mehrere Spiele wurden wegen extremen Wetters verschoben oder abgebrochen. Stundenlange Unterbrechungen sorgten für Sorge bei Spielern und Fans. Besonders die extreme Hitze wurde als großes Problem genannt. Temperaturen nahe oder über 90 °F verursachten körperliche Belastungen für die Teilnehmer.

Regionale Wetterrisiken in den Gaststädten

Gewitter werden vor allem in den zentralen, östlichen und südöstlichen Regionen der USA erwartet. Laut The Guardian gehören Miami und Houston zu den gastgebenden Städten mit den meisten Blitzen, wobei der Stadion in Houston über eine Schiebedach verfügt. Im nördlichen Osten bedrohen schwere Stürme mit starken Windböen und Hagel die Spiele in Toronto, Boston und New York.

In Monterrey, Mexiko, sind die Temperaturen ohnehin hoch, doch die größte Hitzelast wird in den südöstlichen USA erwartet, da die hohe Luftfeuchtigkeit selbst bei niedrigeren Temperaturen die Belastung erhöht. FOX Weather betonte, dass extreme Hitze zwar ein großes Problem sei, aber auch heftige Gewitter das Spiel komplett stoppen könnten und somit genauso störend seien.

Wetterprotokolle und Sicherheitsmaßnahmen

FIFA verlangt von den Gaststätten, dass sie sich an lokale Sicherheitsvorschriften bei schwerem Wetter halten. Das bedeutet, dass Spiele in den USA etablierten Blitzschutz-Protokollen folgen müssen. Wenn Blitzschläge innerhalb eines Sicherheitsradius des Stadions registriert werden, kann das Spiel bis zum Abklingen des Risikos unterbrochen werden, wie The Guardian berichtete.

Bei hitzerelevanten Problemen nutzt FIFA WBGT-Messwerte, um Entscheidungen zu treffen. Höhere Werte können zusätzliche Kühlmaßnahmen oder sogar Spielverschiebungen und -absagen nach sich ziehen, wie FOX Weather berichtete. Diese Maßnahmen sollen sowohl die Spieler als auch die Offiziellen vor den körperlichen Belastungen durch extreme Wetterbedingungen schützen.