Nirmal Purja, auch als Nims Dai bekannt, ist unter zehn Bergsteigern, die nach einer Lawine in Pakistan vermisst werden, berichten Medien. Purja, ein nepalesischer Bergsteiger mit internationalem Renommee, ist vor allem dafür bekannt, 2019 in nur etwas über sechs Monaten alle 14 höchsten Berge der Welt zu besteigen. Damit brach er den bisherigen Rekord um mehr als sieben Jahre.

Rekord und öffentliche Anerkennung

Purjas Rekord, der unter dem Namen Project Possible bekannt ist, wurde in dem Netflix-Film „14 Peaks: Nothing is Impossible“ dokumentiert. In dem Film betonte er, dass die Mission nicht um das Klettern selbst ging, sondern darum, Menschen zu inspirieren, ihre Träume zu verfolgen: „Es geht nicht um Bergsteigen, sondern darum, eure Ziele zu verfolgen“, sagte er im Jahr 2019 im Interview mit der BBC.

Seine Expedition begann im April 2019 und endete im Oktober, and Während des Aufstiegs stand Purja extremen Bedingungen und gefährlichen Situationen gegenüber, darunter einem berüchtigten Stau auf dem Mount Everest im Mai 2019. Er fotografierte ein weit verbreitetes Bild von einer Schlange aus Bergsteigern, die auf den Gipfel warteten; Das Foto löste eine globale Debatte über die Überfüllung des Mount Everest und die Risiken des kommerziellen Bergsteigens aus.

Aktuelle Expedition und Rettungsversuche

Laut Thaneshwar Guragai, Generalmanager von Seven Summit Treks, dem Unternehmen, mit dem Purja die jüngste Expedition unternahm, haben Rettungsteams zwei Leichen am Fundort geborgen — Die Identitäten der Verstorbenen sind jedoch noch nicht bestätigt. Purja und die amerikanische Bergsteigerin Mallory Geis gehörten der Gruppe an, die auch Kletterer aus Oman, Pakistan und Nepal umfasste, wie der Alpine Club berichtet.

Ein weiterer Sprecher, Shigri, teilte mit, dass die GPS-Geräte von vier Bergsteigern immer noch aktiv seien, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise noch am Leben sind. Dennoch hat sich seit der Lawine niemand direkt gemeldet, was Sorge um ihre aktuellen Zustände und Standorte auslöst.

Hintergrund und Motivation

Purja diente 16 Jahre lang in der britischen Armee, zunächst bei der Brigade of Gurkhas und später bei der Special Boat Service, einer Spezialeinheit der Royal Navy. Seine Bergsteigerkarriere begann 2012, als er zum Everest-Basislager marschierte, eine Erfahrung, die seine Leidenschaft für die Berge entfachte.

2018 wurde er in den Orden des Britischen Empire (MBE) berufen, sowohl für seine militärischen Leistungen als auch für seine Erfolge im Bergsteigen; Purja war zudem an mehreren hohen Risikorettungsoperationen beteiligt und riskierte oft sein Leben, um andere zu retten.

CNN hat sich an Purjas Stiftung Nimsdai gewandt, um Kommentare zu erhalten; Bis zur Redaktion des Artikels gab es jedoch keine Antwort.