Mindestens 11 Menschen wurden bei einem Ammoniakleck in der Industriezone Aqabas in Jordanien verletzt, berichteten lokale Medien — Die Behörden gaben an, dass der Vorfall während Wartungsarbeiten am Standort stattfand.

Evakuierung im südlichen Hafen

Der staatliche Nachrichtensender Al Mamlaka berichtete am Montag, dass der südliche Hafen Aqaba vorsichtshalber evakuiert wurde, nachdem von dem Gasleck die Rede war, though Die Evakuierung erfolgte, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, während die Behörden die Lage beurteilten.

Eine Behördenquelle bestätigte, dass das Gasleck innerhalb des Industriekomplexes blieb und sich nicht auf umliegende Gebiete ausbreitete; Zudem erklärte die Quelle, dass der Leck während routinemäßiger Wartungsarbeiten aufgetreten sei, was darauf hindeute, dass es unbeabsichtigter Natur war.

Maßnahmen zur Eindämmung

Die Rettungskräfte wurden an die Stelle des Ammoniaklecks entsandt, um die Lage zu bewältigen und medizinische Hilfe für die Betroffenen bereitzustellen, and Die lokalen Behörden bestätigten, dass seit der Eindämmung des Vorfalls keine weiteren Verletzungen gemeldet wurden.

Ammoniak ist ein gängiges Industriechemikalienprodukt, das in verschiedenen Fertigungsprozessen verwendet wird. Bei Einatmung in großen Mengen kann es jedoch schädlich sein und erfordert eine sorgfältige Handhabung, um Lecks oder Ausflüsse zu vermeiden. Berichte zufolge war der Industriekomplex in Aqaba bereits früher Schauplatz anderer chemischer Zwischenfälle.

Die Bewohner in der unmittelbaren Umgebung wurden angewiesen, in ihren Häusern zu bleiben, bis der Bereich als sicher erklärt wurde. Auch Schulen und Geschäfte in der Nähe des Industriekomplexes wurden vorbeugend geschlossen.

Ermittlungen zur Ursache

Die Behörden haben eine Untersuchung gestartet, um die genaue Ursache des Ammoniaklecks zu ermitteln. Die Quelle betonte, dass der Vorfall mit größter Ernsthaftigkeit behandelt wird und dass alle Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Allerdings bestätigte sie, dass alle Betroffenen angemessene medizinische Betreuung erhalten. Die Regierung hat bislang keine Angaben über die Identitäten der Verletzten gemacht. Aqaba ist ein zentraler Wirtschaftsknotenpunkt für Jordanien und die umliegenden Regionen, und jede Störung ihrer Tätigkeit kann weitreichende Auswirkungen auf den Handel und das Gewerbe haben.

Der Ammoniakleck hat Bedenken hinsichtlich der Industriesicherheitsstandards in der Region aufkommen lassen. Lokale Medien berichteten, dass ähnliche Vorfälle bereits in der Vergangenheit stattgefunden hätten, was zu Forderungen nach stärkerer Überwachung und Regulierung von Industrieanlagen führte.

Derzeit gibt es keine Berichte über Umweltverschmutzung im Zusammenhang mit dem Leck. Behörden überwachen jedoch die Luftqualität in der Region und haben nicht ausgeschlossen, dass langfristige gesundheitliche Auswirkungen für die Betroffenen bestehen könnten.