Israel und der Libanon unterzeichneten am Freitag einen Rahmenvertrag nach von den USA vermittelten Gesprächen, um die Region zu stabilisieren und einen umfassenden Frieden zu fördern. Kurz nach der Unterzeichnung erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, dass israelische Streitkräfte in den Süden des Libanon bleiben würden, bis Hisbollah ihre Waffen ablegt, but Die israelischen Streitkräfte besetzen derzeit rund 5 Prozent des libanesischen Territoriums.
Steigender Gewaltpegel
Die israelischen Angriffe auf Ziele im Süden des Libanon gefährden die Friedensbemühungen; In einer neuerlichen Entwicklung griff ein israelisches Hubschrauber die Stadt Maroun al-Ras im Distrikt Bint Jbeil an. Ein weiterer Angriff erfolgte mit Maschinengewehrfeuer von einer neu errichteten Position in Tallet al-Hamams auf die Marjayoun-Ebene. Auch die Gemeinden Bodai und Flawi im Gouvernement Baalbek im Osten des Libanon sowie die Umgebung von Nabi Chit nahe der Grenze zu Syrien wurden Ziel der israelischen Streitkräfte.
Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla verurteilte die israelischen Angriffe auf den Libanon und erklärte, die Bombardements verletzten den Waffenstillstand und seien Teil einer aggressiven Politik, den Nahen Osten neu zu gestalten. Rodriguez kritisierte zudem Angriffe auf die Häfen Hodeida, Ras Isa und Salif sowie die Kraftwerke in Ras Kanatib in Jemen.
US-Einfluss und Kritik
US-Präsident Donald Trump war in die diplomatischen Bemühungen eingebunden, darunter einen angespannten Telefonanruf mit Netanyahu, bei dem er angeblich einen Fluch ausgesprochen habe; Trump kritisierte öffentlich das Vorgehen Israels im Konflikt, betonte jedoch, dass Israel das Recht habe, sich gegen Raketenangriffe der Hisbollah zu verteidigen. Er behauptete. Er könne „Israel davon abhalten. Den Libanon anzugreifen“, und sagte: „Sie haben viel Respekt vor mir. Sie tun, was ich sage.“
Im letzten Punkt des Rahmenvertrags erkannten Israel und der Libanon die Rolle der USA an, um ihre Bemühungen um einen „umfassenden Frieden“ zwischen beiden Ländern zu unterstützen, und drückten „tiefe Wertschätzung für die Vision und Führung von Präsident Donald J. Trump“ aus.
Humanitäre Auswirkungen
Der Konflikt hat erhebliche humanitäre Folgen, mit mehr als 11.600 Verletzten und über 1,2 Millionen Betroffenen, die ihre Heimat verlassen mussten, wie libanesische Behörden berichteten. Laut israelischen Behörden wurden auf beiden Seiten der Grenze während des Konflikts 36 israelische Soldaten und vier Zivilisten getötet. Die Hisbollah verurteilte den neuen Vertrag und sorgte sich um weitere Eskalationen.
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