Zwei Notarzteinsätze wurden am Freitag vor einer Synagoge in London in einem antisemitischen Angriff in Brand gesteckt, berichtete die Washington Post; Der Vorfall ereignete sich in der nordöstlichen Bezirk Barnet, wo sich die Synagoge Shul of the New Century befindet. Zeugen berichteten. Dass Flammen die Notfahrzeuge. Die in der Nähe parkten, überzogen — Der Angriff löste breite Kritik aus, mit Premierminister Keir Starmer, der ihn als antisemitischen Akt bezeichnete.
Details des Angriffs und Reaktion
Laut Polizeiberichten fand der Angriff um 18:30 Uhr Ortszeit statt. Es wurden keine Verletzten gemeldet, doch die Flammen verursachten erheblichen Schaden an den beiden Notarzteinsätzen. Die Metropolitan Police Londons bestätigte, dass sie den Vorfall als antisemitischen Hassverbrechen behandelt. Eine Sprecherin sagte: ‘Wir sind über den Vorfall informiert und untersuchen ihn als potenziellen Hassverbrechen.’
Lokale Bewohner beschrieben die Szene als chaotisch, mit einigen Menschen, die eilig versuchten, die Flammen zu löschen. Ein Zeuge sagte der BBC: ‘Es war schrecklich. Ich habe noch nie etwas Derartiges gesehen. Die Notarzteinsätze brannten einfach.’ Der Angriff hat Bedenken über die Sicherheit der jüdischen Gemeinden im Vereinigten Königreich geweckt, insbesondere im Licht der kürzlichen Zunahme antisemitischer Vorfälle.
Die Synagoge Shul of the New Century, an der der Angriff stattfand, ist eine der größten Synagogen in London. Sie hat eine Geschichte, in der sie diverse Gemeinschaften willkommen geheißen hat, und war bereits Ziel antisemitischer Drohungen. Der Angriff wurde von religiösen und politischen Führern weitgehend verurteilt, darunter Premierminister Keir Starmer, der ihn als ‘einen antisemitischen Akt, der völlig unakzeptabel ist’, bezeichnete.
Kontext und steigende antisemitische Vorfälle
Der Vorfall folgt einer Reihe antisemitischer Angriffe im Vereinigten Königreich, einschließlich des 2019 erfolgten Anschlags auf ein jüdisches Lebensmittelgeschäft in London, bei dem ein Zivilist getötet wurde. In den letzten Jahren hat das Vereinigte Königreich eine Zunahme antisemitischer Vorfälle verzeichnet, wobei der Community Security Trust (CST) allein im Jahr 2023 1.443 antisemitische Vorfälle meldete. Dazu gehören Drohungen, Vandalismus und körperliche Angriffe.
Der CST, der antisemitische Vorfälle im Vereinigten Königreich verfolgt, warnte, dass die Situation ‘in der jüngsten Geschichte selten’ ist. Die Organisation stellte fest, dass sich die Anzahl antisemitischer Vorfälle in den letzten fünf Jahren deutlich erhöht hat, wobei 2023 den höchsten Stand seit Beginn der Datensammlung durch die Organisation im Jahr 2000 markiert. Der CST meldete, dass 73 % dieser Vorfälle Drohungen oder Belästigungen beinhalteten, während 27 % körperliche Gewalt beinhalteten.
Viele fürchten, dass Antisemitismus sich in Zeiten politischer und sozialer Spannungen immer mehr verbreitet. Der Angriff auf die Notarzteinsätze hat die Bedenken über die Sicherheit der jüdischen Gemeinden im Vereinigten Königreich erneut geweckt. Der CST hat für stärkere Maßnahmen zur Schutz der jüdischen Gemeinden und zur Verantwortungsbewusstsein der Täter gerufen.
Weiterer Stand der Ermittlungen
Die Polizei bittet um Zeugen und um Hinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen können. Bisher wurden keine Verdächtigen identifiziert. Die Metropolitan Police sagte, dass die Ermittlungen weiterlaufen und dass sie eng mit der jüdischen Gemeinschaft zusammenarbeitet, um deren Sicherheit zu gewährleisten.
Der Vorfall hat auch zu Forderungen nach verstärkter Sicherheit in Synagogen und anderen jüdischen Gemeindezentren geführt. Einige Führer haben vorgeschlagen, dass die Regierung eine stärkere Haltung gegenüber Antisemitismus einnehmen sollte, einschließlich der Einführung strengerer Gesetze gegen Hassrede und Hassverbrechen.
Premierminister Keir Starmer hat sich verpflichtet, Antisemitismus im Vereinigten Königreich zu bekämpfen. ‘Wir tolerieren keine Form von Antisemitismus, und wir stellen sicher, dass diejenigen, die solche Taten begehen, zur Verantwortung gezogen werden,’ sagte er in einer Erklärung. Die Regierung kündigte an, ihre aktuellen Richtlinien zu Hassverbrechen und Antisemitismus in den nächsten Wochen zu überprüfen.
Auch lokale Beamte in Barnet haben sich über den Vorfall besorgt gezeigt. Councillor David Simpson sagte: ‘Dies ist ein äußerst beunruhigender Vorfall. Wir sind entschlossen, die Sicherheit aller Bewohner in unserem Bezirk zu gewährleisten, unabhängig von ihrer Herkunft oder Überzeugung.’
Der Angriff auf die Notarzteinsätze vor der Londoner Synagoge hat die Gemeinschaft erschüttert und hat Fragen zur Wirksamkeit der aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus aufgeworfen. Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleibt der Fokus auf der Identifizierung der Täter und der Sicherstellung, dass Gerechtigkeit geschieht.
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