Apple hat eine neue Klage gegen eine britische Anordnung eingereicht, die Zugriff auf private Nutzerdaten erfordert. Laut der BBC argumentiert das Unternehmen, dass solche Maßnahmen erhebliche Risiken für persönliche Informationen darstellen. ‘Ein Hintertürchen für all diese Informationen birgt zahlreiche Risiken für unsere persönlichen Daten. Es ist entscheidend, dass die Regierung auf die vielen Bedenken hört und sich verpflichtet, unsere Privatsphäre zu schützen’, hieß es in der BBC-Berichterstattung.

Der Überwachungsbeauftragte Sir Brian Leveson hat bereits kritisiert, dass der Begriff ‘Hintertür’ im Zusammenhang mit Überwachungsbefugnissen verwendet wird. Laut der BBC sagte er, dass Anordnungen wie die in diesem Fall nur ausgestellt würden, wenn der Minister für innere Sicherheit sie für notwendig und verhältnismäßig hält. Diese Entscheidung müsse von einem Richter unabhängig überprüft und genehmigt werden — Zudem müssten Datenanfragen auch eine separate Genehmigung unter dem Überwachungsgesetz erhalten und würden einer unabhängigen Aufsicht unterliegen.

Während der Fall Apple spezifische Bedenken hinsichtlich staatlicher Datenzugriffe aufzeigt, stehen auch weiterreichende Fragen zum Datenschutz unter Beobachtung — Laut der BBC warnte ein Bericht: ‘Leider sind wir nicht mehr in dieser Zeit… Ein 12-jähriger in einem anderen Land kann von seinem Schlafzimmer aus einen Cyberangriff auf ein lokales Unternehmen starten.’ Der Bericht forderte eine ‘verantwortungsvolle’ und ‘ethische’ Nutzung von KI, insbesondere in Bereichen wie Einstellung, Leistung und Abwesenheitsmanagement, bei denen es ‘inherente Privatsphäre-Risiken’ gibt, einschließlich ‘der Missbrauch persönlicher Informationen und übermäßiger Überwachung.’

Der Bericht betonte außerdem, dass die Privatsphäre von Kindern eine Priorität sei, insbesondere mit dem zunehmenden Einsatz von Online-Lernplattformen (EdTech). Es wurde festgestellt, dass EdTech ‘immer stärker in Schulen verbreitet ist, wobei eine große Anzahl von Plattformen angeboten wird, um Unterricht, individuelles Lernen und die Koordination von Unterrichtsplänen zu unterstützen.’ Dazu zählten KI-Tutoren, assistive Technologien und Apps. Obwohl der Bericht die Technologie als ‘klar nützlich’ beschrieb, hob er auch hervor, dass sie ‘erhebliche Risiken für die Privatsphäre’ mit sich bringe.

Tony Moretta stimmte der Notwendigkeit zu, die Privatsphäre von Kindern zu schützen, warnte aber vor einer Darstellung, die Technologie als grundsätzlich schlecht darstellt. Er sagte: ‘Was in den Diskussionen eingeschlichen ist, ist die Idee, dass Technologie schlecht sei, dass sie nicht in Schulen eingesetzt werden sollte, mit einem Fokus auf Verbote von Technologie und dergleichen. Aus unserer Sicht sollte der Fokus darauf liegen, wie Technologie genutzt wird und wie sie sicher genutzt wird, and Es gibt einen großen Unterschied zwischen ungesunder Nutzung von sozialen Medien, Endlosscrollen und dem Verleihen von Fähigkeiten, um KI verantwortungsvoll zu nutzen.’