Vermeintliche Untertreibung von Opfern

Das US-Verteidigungsministerium steht unter Verdacht, die Zahl der Opfer im Krieg mit dem Iran herunterzuspielen. Das Ministerium, das seit mehr als zwei Monaten keine einzige Gefechtsbriefing abgehalten hat, wird kritisiert, weil es die US-Militär-Raketenbestände und die iranischen militärischen Fähigkeiten nicht ausreichend offengelegt hat. Sorgen wachsen, dass es den Vorbild des Vietnamkriegs folgt, indem es unangenehme Informationen im Namen der Operationssicherheit verheimlicht und zugleich zu optimistische Einschätzungen abgibt, was die Distrust gegenüber Regierungsankündigungen vertieft.

Laut der New York Times griff der Iran in der vergangenen Woche dreimal einen US-Stützpunkt in Jordanien an, wodurch Dutzende US-Soldaten verletzt wurden und mehrere Hubschrauber beschädigt wurden. Das Ministerium gab dies nicht bekannt.

Militärausgaben und -einsätze

Laut haaretz.com hat US-Präsident Donald Trump mehr als eine Milliarde Dollar für die Truppen bereitgestellt, die in den Nahen Osten entsendet werden; In Israel sind Luftwaffe und Luftverteidigungssysteme ebenfalls vollständig eingesetzt. Israel befindet sich ebenfalls in der Wartezeit, bereit für einen iranischen Gegenangriff auf einen amerikanischen Angriff; Diese sechs Wochen haben viel Geld gekostet – auch für Israel.

Der Krieg hat mittlerweile 109 Tage gedauert, doch die nächsten 60 könnten folgenreicher sein, so ein Dokument, das einen sofortigen Stopp der Kämpfe, die Wiedereröffnung des Hormus-Schiffsverkehrs und Verhandlungen zu einem endgültigen Abkommen fordert. Das Dokument nennt außerdem Sanktionsentlastungen und einen geplanten 300-Milliarden-Dollar-Fonds zur Wiederbelebung der iranischen Wirtschaft; Doch das Dokument verschiebt die heikelsten Fragen eher, als sie zu lösen.

Escalation und geopolitische Auswirkungen

Laut der Kronen Zeitung erklärte US-Präsident Donald Trump am Montag, dass die „große Welle“ von Angriffen gegen die iranische Regierung noch bevorstehe; Das Pentagon bestätigte, dass mittlerweile sechs US-Soldaten im Irak-Krieg umgekommen seien. US-Chefstabschef John Daniel Caine gab am Montag Einblicke in den Krieg gegen den Iran, wobei er betonte, dass „die Arbeit erst beginnt.“

Derweil hat die iranische Revolutionsgarde den Hormus-Schiffahrtskorridor, eine wichtige Seeverbindung, geschlossen, was weitreichende Folgen für die globalen Energieversorgung haben könnte, but Zudem führte eine Produktionsstörung bei Flüssiggas in Katar dazu, dass die europäischen Gaspreise am Montagabend weiter stiegen, zeitweise um fast 50 Prozent. Mehr als 17.000 Österreicher befinden sich derzeit in der Krisenregion, wobei 70 anfällige Personen von den Vereinigten Arabischen Emiraten per Land nach Oman gebracht wurden.