The Boys Staffel 5. Nach fünf Staffeln über sieben Jahre. Schließt sich mit der letzten Folge am 20. Mai auf Prime Video, wie Radio Times meldet. Die Finale wird um 8 Uhr BST in Großbritannien streamen, mit internationalen Zuschauern, die je nach Zeitzonen unterschiedliche Zugriffszeiten haben. Dies folgt einem wöchentlichen Veröffentlichungsplan. Mit den ersten beiden Episoden der Staffel, die gleichzeitig erscheinen, und den restlichen, die jeweils donnerstags folgen.
Kürzer als erwartet, aber vollgepackt mit Inhalt
Die Finale wird kürzer sein, als viele Fans erwartet haben. Im Gegensatz zu den oft langen Finale auf HBO und anderen Plattformen berichtet 3DJuegos, dass Eric Kripke, der Showrunner von The Boys, entschieden hat, die Serie mit einer letzten Folge zu beenden, die etwas über eine Stunde dauert. Laut Kripke, wie in einem Interview mit Collider zitiert, „Wir wollen nicht diese 90-minütige große Sache machen. Ich glaube nicht, dass das Publikum das gemocht hätte.“ Die letzte Folge, betitelt „The Frenchman, the Female, and the Man Called Mother’s Milk“, wird etwas über eine Stunde lang sein, mit allen Episoden der Staffel vollgepackt mit Inhalt, wie der Showrunner betont.
Kontroverser Empfang und emotionale Momente
Die vorletzte Folge, die am 13. Mai ausgestrahlt wurde, erhielt gemischte Reaktionen, wie Vandal meldet. Unter dem Titel „The Frenchman, the Female, and the Man Called Mother’s Milk“ zeigt sie den emotional starken Tod von Frenchie, gespielt von Tomer Capone. Frenchie opfert sich, um Kimiko und die restliche Gruppe zu retten, als Homelander ihre Pläne entdeckt. Eric Kripke beschrieb Frenchie und Kimiko als einen der emotionalen Kern der Serie, und ihre Beziehung sollte die Spannung vor der Finale erhöhen.
Einige Fans kritisierten jedoch die Folge, da sie nach einer Staffel kam, die viele als ungleichmäßig empfanden, mit Handlungssträngen, die sich ziellos bewegten, und Stimmungswechseln, die keine klaren Konsequenzen hatten. Zudem bemerkten einige Kritiker, dass die Beziehung zwischen Frenchie und Kimiko über die Serie immer wieder in den Vordergrund und wieder ins Hintergrund gerückt wurde, was den emotionalen Impact von Frenchies Tod verringerte, wie Vandal berichtet.
Kritik an Tempo und Erzählstruktur
Die vorletzte Folge erhielt auch Kritik für ihr Tempo und ihre Erzählstruktur. Den of Geek beschreibt die Folge als „seifenopernhaften Schlepp“, wobei Hughies monologreiche Erklärungen besonders umstritten waren. „Jeder in diesem Raum ist jetzt dümmer, nachdem er das gehört hat“, heißt es in der Rezension. Die Folge zeigt auch, wie Homelander weitere Schritte macht, um Amerikas „neuer Gott“ zu werden, was bei den Nebencharakteren, darunter Firecracker, die von Homelanders neuer Mission tief beeindruckt ist, eine Vielzahl von Reaktionen auslöst.
Trotz der Kritik bereitet die Folge eine letzte Auseinandersetzung mit Homelander für das Schicksal der USA und der Welt vor, wie Radio Times meldet. Die Finale wird laut Radio Times in ausgewählten US-Kinos Stunden vor der Streaming-Veröffentlichung gezeigt, was dem Abschluss der Serie eine besondere kinematische Note verleiht.
Mit der letzten Folge nur noch Tage entfernt, bleiben die Fans uneins, ob die Serie ein zufriedenstellendes Ende ihrer Jahre der Erzählung geliefert hat oder zu viele ungelöste Handlungsstränge und unbeantwortete Fragen offen gelassen hat.
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