Präsident Donald Trump hat angekündigt, innerhalb einer Woche nach dem „Saving College Sports“-Runden-Tisch eine neue, umfassendere Executive Order zu College-Sport zu veröffentlichen. Der Schritt wird jedoch voraussichtlich gerichtliche Herausforderungen und fehlende direkte Eingaben von aktuellen Athleten haben. Trump sagte, dass die Order möglicherweise vor Gericht angefochten werden könnte, wobei das Ergebnis vom Richter abhängen könnte, der den Fall bearbeitet.
Trump’s Ziele und Rechtsvorhersagen
Während des Runden-Tisches am Freitag beschrieb Trump den aktuellen Zustand der College-Sport als „Katastrophe“ für Colleges, Spieler und Familien. Er sagte, dass die neue Executive Order „viel umfassender“ sei als sein Juli 2023-Befehl, den er als „Test“ oder „Spürer“ bezeichnete. Trump betonte, dass der bevorstehende Text auf „viele der Aussagen“ basieren würde, die er in den letzten Jahren gehört habe, sowie auf die Eingaben der Teilnehmer des Runden-Tisches.
Er hob auch die Möglichkeit von Klagen hervor und sagte, dass das Ergebnis der Executive Order vom Richter abhängen könnte, der den Fall bearbeitet. Trump drückte den Wunsch aus, einen Richter zu haben, der „realistisch, vernünftig und von gesunder Verstandes“ geleitet sei.
Wer am Tisch saß und wer fehlte
Der Runden-Tisch brachte eine Mischung aus politischen und Sportbranche-Figuren zusammen, darunter NCAA-Präsident Charlie Baker, die vier Power Conference-Präsidenten, ehemaliger Alabama-Coach Nick Saban und Texas Tech-Boosters Cody Campbell. Anwesende politische Figuren umfassten den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses Mike Johnson, den Außenminister Marco Rubio, die Leiterin des Weißen Hauses Susie Wiles, den Gouverneur von Florida Ron DeSantis, Senator Ted Cruz und den Präsidenten der New York Yankees Randy Levine. Der NBA-Präsident Adam Silver nahm teil, und der einzige anwesende demokratische Abgeordnete war Lori Trahan aus Massachusetts.
Derzeitige College-Athleten fehlten jedoch deutlich am Gespräch. Die Organisatoren erkannten den Mangel an, wobei Randy Levine sagte, dass die Gruppe plant, in Zukunft sicherzustellen, dass die Stimmen der Athleten gehört werden. Mehrere Redner betonten, dass Athleten in Zukunft konsultiert werden würden.
Die Rolle des SCORE-Gesetzes und legislativen Hürden
Teilnehmer diskutierten die Wiederbelebung des SCORE-Gesetzes (Student Compensation and Opportunity through Rights and Endorsements), eines bipartisanen Gesetzes, das im US-Repräsentantenhaus feststeckt. Das Gesetz zielt darauf ab, den unzusammenhängenden Regelwerk der Bundesstaaten zu ersetzen, das Name, Image und Likeness (NIL) regelt, und würde der NCAA begrenzte Antitrust-Schutz gewähren.
Obwohl das SCORE-Gesetz als möglicher Ausgangspunkt für Bundesgesetzgebung präsentiert wurde, bleibt der Weg unklar. Senator Ted Cruz bemerkte, dass das Gesetz keine Unterstützung der Demokraten im Senat hat, weshalb Trump eine Executive Order betonte, während die Gruppe legislativ Optionen diskutierte.
Herausforderungen in der NIL-Ära und ungelöste Kompromisse
Trump und andere am Runden-Tisch konzentrierten sich auf die destabilisierenden Druck der NIL-Ära und die breitere finanzielle und rechtliche Umgebung um College-Sport. Trump schlug vor, dass College-Sport zu einem Modell zurückkehren sollte, das auf Stipendien basiert, anstatt auf das aktuelle System, das er als „Katastrophe“ für Athleten und Institutionen beschreibt.
Sein Juli-Executive Order forderte den Schutz von Nicht-Einnahmesport und ein Verbot von Pay-for-Play in Bezug auf NIL. Diskussionen am Runden-Tisch zeigten finanzielle Belastungen, die mit dem House v. NCAA-Schlussurteil verbunden sind, und die Möglichkeit einer direkten Einnahmenverteilung mit Athleten. Teilnehmer wiesen auf Bedrohungen für Olympische und Nicht-Einnahmesport und erhöhte wirtschaftliche Belastung für Sportabteilungen hin.
Was bekannt ist und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten aus dem Ereignis umfassen Trumps Ankündigung einer neuen Executive Order innerhalb einer Woche nach dem Runden-Tisch, seine Behauptung, dass sie umfassender sei als der Juli-Befehl, und seine Erwartung gerichtlicher Herausforderungen. Die Besprechung umfasste führende politische Figuren und Top-Sport-Verwaltungen, doch keine aktuellen Athleten waren anwesend, obwohl Teilnehmer sagten, dass Athleten später konsultiert werden würden.
Das SCORE-Gesetz wurde als legislativer Weg diskutiert, doch sein Fortschritt bleibt blockiert und umstritten, mit Bedenken hinsichtlich der Unterstützung im Senat. Der Runden-Tisch enthüllte einen Widerspruch in der Regierungsgestaltung, die signalisiert wird: Das angegebene Ziel ist nachhaltige, nationale Reform, doch das primäre kurzfristige Instrument, das beschrieben wird, ist eine Executive Order, die Trump selbst erwartet, vor Gericht angefochten zu werden.
Die Abwesenheit aktueller Athleten, kombiniert mit Versprechen, sie später zu konsultieren, deutet auf einen Prozess hin, der noch seine Legitimität um die Menschen bildet, die am stärksten betroffen sind. Charlie Ward, ein ehemaliger NFL-Spieler und Verfechter von College-Athleten, wurde nicht als Redner oder Teilnehmer am Ereignis beschrieben, was den Abstand zwischen den Personen, die das Gespräch gestalten, und denen, die am stärksten von den Änderungen betroffen sind, hervorhebt.
Als Trumps versprochene Executive Order voranschreitet, wird die nächste Woche testen, ob die versprochene Aktion die Zukunft des College-Sports klärt oder einfach in einen weiteren Gerichtsprozess beschleunigt.
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