Chinesische Behörden sollen die Reisebeschränkungen für Bürger verschärfen — Einige Personen können angeblich ohne offizielle Erklärung keinen Pass erhalten, but Pipi, ein Mann, der von Hongkong-Medien befragt wurde, sagte, er sei nach Teilnahme an Demonstrationen vom Passerwerb ausgeschlossen worden. Er erhielt jedoch keine schriftliche Mitteilung. „Wenn sie mir ein offizielles Dokument gegeben hätten, könnte ich einen Widerspruch einlegen; Aber alles, was sie sagten, war eine einzige Satz: ‚Du darfst nicht gehen‘“, sagte er.
Verwaltungsbedenken
Nach dem chinesischen Verwaltungsverfahrensgesetz müssen Behörden schriftliche Erklärungen vorlegen, wenn sie Verwaltungsbescheide verweigern. Doch Pipi und andere sagten, dies werde nicht immer durchgesetzt. Er fügte hinzu, er fürchte, das Problem zu eskalieren, aus Angst vor Gefängnisstrafe. „Ich bin doch nur ein gewöhnlicher Mensch, oder? Ich bin ein junger Mann, und ich habe nichts Schlechtes getan“, sagte er. Nach öffentlich zugänglichen Informationen können Bürger nicht selbstständig prüfen, ob sie Reisebeschränkungen unterliegen, es sei denn, sie versuchen, Dokumente zu beantragen oder das Land zu verlassen.
Steigende Ausreiseverbote
Daten des Menschenrechtsgruppe Safeguard Defenders zeigen einen deutlichen Anstieg der Ausreiseverbote in den letzten Jahren. Chinas Oberstes Gericht verzeichnete 2016 nur 89 Fälle, in denen Ausreiseverbote erwähnt wurden. 2023 waren es bereits 188.760. Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und die Einwanderungsbehörde reagierten nicht auf BBC-Anfragen zu diesen Zahlen.
Internationale Allianzen
Während China innenpolitisch die Reisekontrollen verschärft, erweitern Nachbarstaaten ihre internationalen Verbindungen. Russland und Nordkorea bereiten einen direkten Straßenanschluss über den Tumen-Fluss vor, der die russische Stadt Khasan mit Nordkoreas Tumangang verbindet. Das Projekt sollte ursprünglich am 19. Juni eröffnet werden, anlässlich des zweiten Jubiläums des strategischen Partnerschaftsvertrags zwischen russischem Präsident Wladimir Putin und nordkoreanischem Führer Kim Jong-un. Aufgrund von Verzögerungen bei der russischen Infrastruktur wurde der Termin jedoch verschoben. Satellitenbilder zeigen, dass Nordkorea bereits äußere Einrichtungen wie Zolllager und Parkplätze fertiggestellt hat, während die russische Seite noch im Bau ist. Die Brücke ist 1.000 Meter lang und hat zwei Fahrstreifen. Der gesamte Komplex, einschließlich der Anschlussstraßen, erstreckt sich über 4,7 Kilometer.
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