Miami — Laut NFL-Quellen erwägt der Miami Dolphins die Entlassung von Quarterback Tua Tagovailoa, berichtete Mike Florio von ProFootballTalk — Die Entscheidung würde dem Team eine erhebliche Kapitalkostenlast von 99,2 Millionen Dollar im Jahr 2026 bescherten, was etwa ein Drittel des geschätzten Gehaltssatzes ausmacht.
Florio berichtete am Dienstag, dass die Stimmung in der NFL darauf hindeutet, dass Miami bald handeln könnte. „Einige in der Branche denken, dass die Dolphins das einfach so tun könnten. Die volle Summe von 99,2 Millionen Dollar jetzt aufessen“, schrieb er. Der Gehaltssatz für 2026 wird laut Schätzungen zwischen 301,2 und 305,7 Millionen Dollar liegen.
Tagovailoa unterschrieb letzte Saison eine vierjährige Vertragsverlängerung im Wert von 212,4 Millionen Dollar unter dem damaligen General Manager Chris Grier. Dieser Deal belastet jetzt Miami, da das Team nur noch 3,18 Millionen Dollar an Kapitalkapazität hat. Die Dolphins haben bereits Veteranen wie Wide Receiver Tyreek Hill am Montag entlassen, um etwas Spielraum zu schaffen.
Eine direkte Entlassung würde die gesamte Summe von 99,2 Millionen Dollar in das Jahr 2026 werfen. Miami könnte stattdessen eine Bezeichnung nach dem 1. Juni wählen, wodurch die Last auf 55,4 Millionen Dollar im Jahr 2026 und 43,8 Millionen Dollar im Jahr 2027 aufgeteilt würde. Egal, wie es geht, der kurzfristige Schmerz bringt langfristige Erleichterung. Ein sofortiges Entlassen würde 53,4 Millionen Dollar Kapitalkapazität im Jahr 2027 und 65,8 Millionen Dollar im Jahr 2028 freigeben, sagten Kapitalanalysten.
Die Dolphins haben eine schwierige Aufgabe in ihrer ersten Saison unter dem neuen Head Coach Jeff Hafley. Aufgrund der Kapitalkapazitätsbeschränkungen gibt es kaum Möglichkeiten, um mit dem Rivalen zu konkurrieren. Tagovailoas Vertrag, der einst als Grundstein für den Verein angesehen wurde, wirkt jetzt wie eine Belastung während der Neuaufbauphase in Miami.
Die Entscheidungen des Teams intensivieren sich, während das neue Saisonjahr näher rückt. Das Management von Miami muss kurzfristige Überlebenschancen mit langfristiger Flexibilität abwägen. Spieler und Personal bereiten sich auf weitere Entlassungen vor, falls das Tua-Szenario sich verlängert.
Florios Bericht spiegelt Gerüchte aus den NFL-Personalkreisen wider. Bislang gab es keine offizielle Stellungnahme von den Dolphins. Tagovailoa, 26 Jahre alt, warf letzte Saison 4.147 Yards und 24 Touchdowns, verpasste aber aufgrund von Verletzungen einige Spiele. Seine Zukunft in Miami hängt im Gleichgewicht.
Kapital-Experten betonen, dass diese Strategie nicht ungewöhnlich ist. Teams wie die Chicago Bears haben massive Kapitalkosten auf Quarterback-Verträge aufgebracht, um eine Neuausrichtung zu ermöglichen. Miamis niedriger Gehaltssatz — nach dem Ausscheiden von Hill bereits am unteren Rand — zwingt zu mutigen Schritten. Die Entlassung von Tagovailoa signalisiert einen vollen Wechsel weg von dem aktuellen Kern.
Sollte Miami eine Bezeichnung nach dem 1. Juni wählen, überschreiten die geteilten Kapitalkosten immer noch 99 Millionen Dollar insgesamt. Das erleichtert 2026 leicht, verzögert aber die Konsolidierung. Insider sagen, dass das Team lieber jetzt die Wunde aufreißt, um bis 2027 vollständige Freiheit zu haben.
Der Wechsel zu Hafley erhöht den Druck. Der defensiv orientierte Trainer erbt ein Team, das an Talent mangelt. Ohne Kapitalkapazitätsentlastung riskiert Miami, eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft in diesem Herbst zu fielden. Beobachter im NFL-Bezirk verfolgen das alles genau, während die Dolphins diesen Entscheidungspunkt durchqueren.
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