Frankreich hat den ersten Ebola-Fall bestätigt. Ein Arzt. Der von einer humanitären Mission in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) zurückgekehrt ist, erkrankte laut der französischen Gesundheitsministeriums; Der Arzt wurde „sofort in eine spezialisierte Einrichtung eingeliefert“ und sei in stabiler Verfassung, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.
Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo
Die Demokratische Republik Kongo (DRC) meldete vor einer Woche einen Ebola-Ausbruch; Experten vermuten jedoch, dass sich das Virus bereits seit Wochen ausbreitete, though In dem zentralafrikanischen Land wurden mehr als 260 Todesfälle bestätigt, und über 1000 Menschen seien infiziert worden.
Dies ist der erste in Europa bestätigte Ebola-Fall. Vor Kurzem wurde jedoch ein amerikanischer Arzt, der positiv auf Ebola getestet wurde, in einem deutschen Krankenhaus behandelt. Auch das Nachbarland Uganda hat laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ebola-Fälle bestätigt. 20 Menschen seien dort infiziert und zwei Todesfälle wurden gemeldet.
Risiko für die Öffentlichkeit und Kontaktnachverfolgung
In einer Erklärung am Mittwoch betonte Frankreichs Gesundheitsministerium, dass das Risiko für die Bevölkerung „sehr gering“ sei. Zudem arbeite das Ministerium daran, mögliche Kontakte des Arztes zu ermitteln. Ein epidemiologisches Ermittlungsverfahren sei im Gange, um Personen zu identifizieren, die möglicherweise mit dem Patienten in Kontakt gekommen seien. Diese würden von den Gesundheitsbehörden kontaktiert und zur Selbstisolation für 21 Tage aufgefordert.
Medizinerinnen und Mediziner sind besonders gefährdet, da sich Ebola über Körpersäfte überträgt. Vor einer Woche teilte die WHO mit, dass von 75 infizierten Gesundheitspersonal in der DRC 17 gestorben seien.
Aktueller Ausbruch und Herausforderungen
Der aktuelle Ebola-Ausbruch wird durch die Bundibugyo-Virusart ausgelöst, für die es derzeit keinen Impfstoff gibt. Frankreich habe ein „dediziertes Überwachungssystem“ für Helfer eingerichtet, die aus der DRC zurückkehren, teilte das Gesundheitsministerium mit.
Laut der Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (Africa CDC) und den US-Gesundheitsbehörden hat der aktuelle Ebola-Ausbruch das Potenzial, einer der größten je gesehenen zu sein. In der DRC konzentrieren sich die Fälle derzeit auf die ostafrikanischen Provinzen Ituri, Süd-Kivu und Nord-Kivu. Ituri bleibt das Hauptübertragungszentrum, da es für mehr als 90 Prozent der bestätigten Infektionen verantwortlich ist.
Die WHO hat gewarnt, dass der Krieg im Osten der DRC die Bekämpfung des Ausbruchs erschwere. Die Rebellengruppe M23 kontrolliert große Teile von Nord- und Süd-Kivu. Am 17. Mai erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch zu einer „internationalen öffentlichen Gesundheitsnotlage“.
Kommentare
Noch keine Kommentare
Be the first to share your thoughts