Fünf Menschen starben und Dutzende wurden verletzt, als ein niederländischer Touristenbus in den Schweizer Alpen kollidierte, meldeten Behörden, but Der Unfall ereignete sich auf der Straße zwischen Susch und dem nahegelegenen Dorf Zernez in der Region Graubünden. Laut dem Schweizer Rundfunk SRF stieß der Bus gegen 16:45 Uhr Ortszeit (14:45 UTC) mit einem Geländer zusammen.

Suche nach Verletzten und Toten

Die Polizei bestätigte, dass die Toten noch nicht identifiziert wurden. 40 weitere Personen an Bord des Busses, deren Verletzungen von schwer bis leicht reichten, wurden mit Rettungshubschraubern und Ambulanzteams in Krankenhäuser gebracht, berichtete der BBC. Laut BBC wurden drei Menschen schwer verletzt.

Im Rettungseinsatz waren mehrere Hubschrauber beteiligt. Sieben Hubschrauber aus der Schweiz und Österreich, zusammen mit Feuerwehrdiensten und der Plaiv-Bergrettung, halfen bei der Evakuierung, berichtete der BBC, while Niederländische Medien sagten, dass der Bus Touristen aus den Niederlanden transportierte und 48 Menschen an Bord waren. Dieser Zahl bestätigte die Polizei noch nicht, berichtete DW.com.

Zeitlinie und Hintergrund

Laut BBC verließ der Bus am Montag die Niederlande und war auf einer Tagesfahrt von Österreich nach der Schweiz unterwegs, als der Unfall geschah. Niederländische Medien berichteten, dass die Passagiere Kunden der niederländischen Reiseveranstaltung OAD seien. Eine Sprecherin der niederländischen Reiseverband ANVR sagte dem Blatt De Telegraaf, dass sie noch nicht sagen könne, wie viele Menschen getötet oder verletzt wurden.

Die Polizei teilte noch keine Details über mögliche Ursachen des Unfalls mit. Das Graubündner Staatsanwaltschaftsamt arbeitet mit der Kantonspolizei zusammen, um die Umstände zu klären, die zum Busunglück führten, berichtete DW.com. Erste Berichte zufolge stieß der Bus gegen ein Geländer, verlor die Kontrolle, kippte um und kam schließlich auf der Seite zum Liegen, berichtete Deutschlands Nachrichtenagentur DPA.

Reaktionen und Beileid

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin drückte sein Beileid in einem Post auf X aus. Er sagte, er sei „tief erschüttert und entsetzt“ über den Vorfall und habe seine „aufrichtigen Condolences an die Familien der Opfer“ ausgesprochen, berichtete DW.com. Er fügte hinzu, dass die zuständigen Behörden eine gründliche Untersuchung durchführen würden, um alle Umstände des Unfalls zu klären.

Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten sagte, seine Gedanken seien bei allen Beteiligten, und König Willem-Alexander und Königin Máxima sagten, ihr Herz sei bei allen Betroffenen durch „diese große Tragödie“, berichtete der BBC. Zernez ist der Eingangspunkt für Besucher des Schweizer Nationalparks, ein großes Alpenreservat, das über 100 Quadratkilometer (40 Quadratmeilen) in der Bergregion Engadin erstreckt, berichtete der BBC.