Der achtteilige Thriller „Furious“ hat im Sommer Streaming-Plattformen erobert; Bereits vor dem Finale wurde die Serie für eine zweite Staffel bestätigt — Die von Elizabeth Meriwether geschriebene Serie zeigt Emmy Rossum als FBI-Agentin Alice Black, die einen Serienmörder jagt. Laut FlixPatrol startete „Furious“ am 27. Juli auf Hulu in den USA und Disney+ international. Schnell wurde die Serie zur meistgesehenen Produktion auf beiden Plattformen.
Komplexe Storyline und starke weibliche Figuren
Die erste Folge zeigt einen erschreckenden Halloween-Abend, an dem Catherine Grace (Lola Petticrew), eine ehemalige Prostituierte, einen pädophilen Mann systematisch tötet. Catherine ist kein typischer Serienmörder. Sie jagt Vergewaltiger und Täter, die ihr Leid zugefügt haben. Ihre Geschichte ist von Rache und Gerechtigkeit geprägt. Der Guardian berichtet, dass Catherine Opfer von Trauma und Ausbeutung ist.
Laut The Guardian wird Alice Black in Cathelines Welt von ihrer FBI-Vorgesetzten Nora Washington hineingezogen. Nora erkennt das Potenzial in Alice, versteht aber auch ihre Traumata. Sie wird als harte Figur mit dunklem Humor dargestellt, die täglich mit Kinderschutzdelikten umgeht. Die psychologische Tiefe und moralische Ambiguität der Serie erinnern laut MovieWeb an „Mindhunter“ und „Dexter“.
Streaming-Erfolg und Staffel 2 bestätigt
„Furious“ hat nach der Premiere 43 Millionen Viewing-Stunden erzielt. Dieser Erfolg war so stark, dass Hulu und Disney+ die Serie bereits vor dem Ende der ersten Staffel für eine zweite Staffel bestätigten, wie Variety berichtet. Der Erfolg spiegelt sich auch in den globalen Rankings wider. Laut FlixPatrol stieg die Serie auf zahlreiche internationalen Märkten auf Platz 1.
Meriwether bestätigte in einem Interview mit The Wrap, dass die Serie nie als Limitierte Serie gedacht war. Sie hob die Stärke der Langformgeschichten im Fernsehen hervor, die es Zuschauern ermöglichen, sich mit den Charakteren über die Zeit zu verbinden. Meriwether deutete an, dass zukünftige Episoden neue Fälle von Alice Black und ihrem Partner Danny behandeln könnten.
Verwechslungsgefahr mit „Fast and Furious“
Trotz des ähnlichen Namens hat „Furious“ nichts mit der Filmreihe „Fast and Furious“ zu tun. Diese hat sich ebenfalls auf das Fernsehen ausgeweitet. NBCUniversal entwickelt vier geplante Serien. Vin Diesel, der in den Filmen Dominic Toretto spielt, produziert die TV-Serien, bestätigte aber nicht, ob er seine Rolle wieder aufnehmen wird, wie spanische Medien berichten. Der erste Titel der Reihe wird auf Peacock starten. Mike Daniels und Wolfe Coleman sind die Showrunners.
In Südkorea hat „Fast and Furious: Hobbs & Shaw“ das Interesse an der Filmreihe geweckt. Fans zählen den Film zu den besten der Serie. Der südkoreanische Ausgabekanal Esquire Korea betont, dass der Erfolg auf Action, starke Charaktere und Themen wie Familie und Loyalität beruhe.
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