Andy Burnham, Premierminister Großbritanniens, hat während seines ersten offiziellen Besuchs in der Ukraine Unterstützung zugesagt, trotz ‘unverschämter Drohungen’ aus Russland, meldet die BBC. Burnham traf ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky und leitete die erste Sitzung der ‘coalition of the willing’, die Großbritannien und Frankreich unter Burnhams Vorgänger Sir Keir Starmer ins Leben gerufen hatten.
Raketen-Blauprints und strategische Hilfe
Die britische Regierung hat zugestimmt, Blaupausen für britische Komponenten der Scalp-Rakete bereitzustellen, eine französische Version der britischen Storm Shadow-Kreuzrakete; Damit soll die Ukraine in der Lage sein, die Langstreckenwaffe im Inland herzustellen. Burnham sagte, Verbündete täten ‘alles, was in ihrer Macht steht’, um ‘unsere eigenen Vorräte auszuschöpfen und anderen dabei zu helfen, ihre Vorräte auszuschöpfen’, um die ukrainischen Luftverteidigungsmaßnahmen zu stärken.
Burnham betonte, dass es wichtig sei, wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen, und forderte das US-Kongress dazu auf, Sanktionen zu verschärfen — Er erklärte: ‘Dies ist der Moment, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, der Moment, ihre Fähigkeit einzuschränken, diesen illegalen Krieg zu finanzieren.’
Reaktion auf russische Kritik
Kreml-Sprecher Dmitri Peskov kritisierte die britische Entscheidung, die Raketen-Blauprints zu teilen, und sagte, dies verhindere ‘auch den geringsten Fortschritt’ auf dem Weg zum Frieden, as Peskov fügte hinzu, die russische Armee sammle Daten, um Raketenproduktionsstätten zu orten und zu zerstören. Burnham antwortete: ‘Wer hat den Brand verursacht?; Das ist die Frage, oder?’ Er fügte hinzu, die Frage der Raketen-Interceptoren werde ein zentrales Thema der Sitzung der ‘coalition of the willing’ sein.
Burnham bestätigte die Unterstützung Großbritanniens für Kiew, nachdem russische Angriffe auf die Ukraine in den letzten Wochen eskaliert waren, darunter ein tödlicher Angriff auf einen Einkaufscenter, bei dem mindestens 16 Menschen ums Leben kamen. In einer gemeinsamen Erklärung mit französischem Präsidenten Emmanuel Macron und deutschem Kanzler Friedrich Merz betonte Burnham, dass die Gruppe sich auf die Stärkung der Luftverteidigung Kiews konzentrieren werde. Sie verurteilten Moskaus ‘systematische und eskalierende Angriffe auf ukrainische Städte, kritische Infrastruktur und Zivilisten’ und versprachen, Russlands Kriegskasse durch Sanktionen und Maßnahmen gegen das ‘Schattenflotten’-Problem einzuschränken.
EU-Hilfe und diplomatische Bemühungen
Die Europäische Union hat 6,1 Milliarden Euro (5,2 Milliarden Pfund) an militärischer Hilfe für die Ukraine freigegeben, um deren Luftverteidigung zu stärken; Dieser Betrag ist Teil eines umfassenden Kreditprogramms von insgesamt 90 Milliarden Euro für das Land. Während seines Besuchs legte Burnham Blumen an den Gräbern ukrainischer Soldaten im Nationalen Militär-Gedenkpark an und erhielt von Zelensky im Namen des britischen Volkes eine Auszeichnung. In einer Rede verglich Burnham die ukrainische Widerstandskraft gegen Russland mit dem Kampf Großbritanniens gegen das Nazi-Deutschland, wobei er sagte: ‘Mein Volk hielt das Feuer der europäischen Freiheit im 20. Jahrhundert am Leben, ihr haltet es im 21. Jahrhundert.’
In einer Erklärung vor dem Besuch betonte Burnham, Großbritannien werde die Ukraine ‘so lange unterstützen, wie es nötig ist’, und betonte, dass die Sicherheit der Ukraine auch die Sicherheit Großbritanniens sei. Er fügte hinzu, dass die Freundschaft zwischen Ukraine und Großbritannien ‘länger Bestand haben werde als der illegale Krieg Russlands’. Das russische Botschaft in Großbritannien warf Großbritannien vor, ‘absichtlich eine Eskalation der Ukraine-Krise zu wählen’, und warnte, dass ‘je tiefer sein Engagement im Konflikt sei, desto höher der Preis sein werde, den sie zahlen müsse.’
In seiner Antwort sagte Burnham: ‘Wir sind keine Wetterfreunde, wir werden da sein, wenn die Ukraine in der Stunde ihrer Not ist, und das wird sich nicht ändern.’ Als er nach den russischen Drohungen gefragt wurde, bestätigte er die Position Großbritanniens, Unterstützung zu leisten, damit die Ukraine sich selbst verteidigen kann.
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