Wissenschaftler haben einen einzigartigen mikrobiellen Abdruck im Darm entdeckt, der das Risiko für Parkinson vorhersagen könnte, wie eine Studie unter der Leitung von Professor Anthony Schapira an der University College London zeigt. Die Forschung. Die Daten von mehr als 1.000 Personen analysierte, fand heraus, dass mehr als ein Viertel der Darmmikroben – 176 Arten – sich signifikant zwischen Parkinson-Patienten und gesunden Kontrollgruppen unterschied. Diese Veränderungen wurden nicht durch Medikamente beeinflusst und wurden auch bei Personen mit genetischem Risiko, aber noch ohne Symptome, beobachtet.

Der mikrobielle Abdruck und die Entwicklung von Parkinson

Die Studie. An der 271 Parkinson-Patienten. 43 Personen mit einem Risikogen für die Krankheit, aber noch ohne Symptome, und 150 gesunde Kontrollgruppen beteiligt waren, zeigte, dass der mikrobielle Abdruck stärker wird, je weiter die Krankheit fortschreitet. Laut Schapira ist dies das erste Mal, dass ein solcher mikrobieller Profil in Menschen mit genetischer Anfälligkeit für Parkinson, die noch keine Symptome haben, identifiziert wurde. „Diese gleichen Veränderungen finden sich auch bei einem kleinen Teil der Allgemeinbevölkerung, die möglicherweise ein erhöhtes Risiko haben“, sagte Schapira.

Die Ergebnisse wurden durch zusätzliche Daten aus 638 Parkinson-Patienten und 319 gesunden Kontrollgruppen in Großbritannien, Südkorea und der Türkei bestätigt. Die Forschung deutet darauf hin. Dass das Darmmikrobiom eine Rolle bei der Früherkennung von Parkinson spielen könnte und somit einen potenziellen Weg für eine frühe Intervention bietet.

Parkinson-Krankheit und ihr globales Ausmaß

Parkinson-Krankheit verursacht fortschreitenden Schäden im Gehirn, was zu Symptomen wie Zittern, langsamer Bewegung, steifen Muskeln und Problemen mit dem Gleichgewicht, dem Schlaf und dem Gedächtnis führt. Die Krankheit wird durch den Tod von Neuronen in der Substantia nigra, einem Teil des Gehirns, der für die Produktion von Dopamin verantwortlich ist, ausgelöst — Es gibt keine Heilung für Parkinson, aber Medikamente, die den Dopamin-Spiegel erhöhen, sowie Physiotherapie und Operationen können helfen, die Symptome zu kontrollieren.

Die Anzahl der Parkinson-Fälle hat sich in den letzten 25 Jahren verdoppelt, und derzeit leben über 8,5 Millionen Menschen weltweit mit der Erkrankung; Dieser Anstieg betont die Dringlichkeit besserer diagnostischer Werkzeuge und Strategien für eine frühe Intervention.

Ernährung und geistliche Gesundheit: Ein breiterer Blickwinkel

Obwohl sich die Studie der University College London auf das Darmmikrobiom und Parkinson konzentriert, haben andere Forschungen den Zusammenhang zwischen Ernährung und geistlicher Gesundheit untersucht. Eine kürzlich in der Zeitschrift Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics veröffentlichte Studie fand heraus, dass eine Ernährung mit viel ultra-gezuckerten Lebensmitteln und verfeinerten Kohlenhydraten das Risiko für Depressionen erhöht. Kristin Kirkpatrick. Eine zertifizierte Ernährungsexpertin. Bemerkte, dass solche Ernährungsweisen negativ auf das Mikrobiom wirken und zu vermehrter Entzündung und einem höheren Risiko für geistliche Probleme führen können.

Studien haben gezeigt, dass das Austauschen von ultra-gezuckerten Lebensmitteln durch ganze, minimiert verarbeitete Lebensmittel – wie sie in einer mediterranen Ernährung vorkommen – das Risiko für Depressionen verringern kann. Dies entspricht den Ergebnissen einer Studie aus dem Jahr 2019, die darauf hindeutete, dass Ernährungsänderungen die geistliche Gesundheit erheblich beeinflussen können.

Obwohl der Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Parkinson eine kürzliche Entdeckung ist, zeigt er das wachsende Verständnis dafür, wie das Mikrobiom sowohl körperliche als auch geistliche Gesundheit beeinflusst. Mit weiteren Forschungen könnten neue Möglichkeiten für die Früherkennung und Behandlung neurodegenerativer Krankheiten entstehen.