Laut Berichten gaben die Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden, an, im Herbst 2022 Ballistische Raketen auf die saudische Hauptstadt Riyadh abgefeuert zu haben — Die Angriffe gehörten zu einer umfassenden Offensive, bei der die Huthis Gebiete an der Roten Meerküste eroberten. Zuvor hatte die USA über 2500 Marines in die Region entsandt, während die pakistanische Regierung Pläne für ein regionales Treffen zur Konfliktlösung bekanntgab.

Yemen-Krieg verschärft regionale Spannungen

Der schnelle Vormarsch der Huthis im Herbst 2022 brachte den Krieg in Yemen erneut in den Fokus und löste Sorgen um die Schifffahrt in der Roten See und die Stabilität der saudischen Regierung aus. Nach einer Waffenruhe 2022 war der Krieg in eine Phase der Ruhe getreten, doch diese blieb ohne Erfolg; Sanaa blieb unter Huthi-Kontrolle, und die Einheit des Landes unter einer zentralen Regierung konnte nicht hergestellt werden.

Generalmajor Samir al-Sabri, der stellvertretende Verteidigungsminister für internationale Kooperation, teilte mit, dass die Regierung ihre Operationen von Marib und Al-Jawf bis Al-Bayda, Taiz und die westliche Küste ausweiten werde. Allerdings erschwert das Fehlen einer einheitlichen militärischen Struktur bei den anti-Huthi-Kräften koordinierte Gegenmaßnahmen.

KI, Raketen und Drohnen in der Huthi-Strategie

Laut einem Bericht sollen die Huthis künstliche Intelligenz, insbesondere die KI-Plattform Claude, genutzt haben, um Raketen- und Drohntechnologie zu entwerfen und zu simulieren; Der Bericht betonte, dass die Rebellen Claude auch für die Entwicklung von Leit-, Navigation- und Kontrollsoftware (GNC) für unbemannte Systeme einsetzten. Die Huthis teilten die Aufgaben auf mehrere KI-Instanzen auf, was der Struktur eines kleinen Ingenieurteams entsprach.

Obwohl keine eindeutigen Beweise für erfolgreiche Einsätze gefunden wurden, wiesen die Berichte darauf hin, dass die Huthis Flugsimulationen durchführten und versuchten, Open-Source-Autopiloten mit mobilen Flugcomputern zu verbinden. Zudem nutzten sie die KI, um Steuerparameter zu justieren und Firmware-Pipelines zu starten, hieß es in der Analyse.

Der Bericht wies außerdem darauf hin, dass die Huthis sogenannte „Umkreisungstaktiken“ einsetzten, um Sicherheitsbeschränkungen in KI-Systemen zu umgehen, etwa indem sie Aufgaben auf mehrere Sitzungen aufteilten, um nicht erwischt zu werden. Dies deutet auf eine wachsende Technologiekompetenz der Rebellen, um Überwachung zu umgehen und moderne Waffen zu entwickeln.

Globale Auswirkungen und US-Einschaltung

Der Konflikt hat Auswirkungen weit über die Region hinaus – der Krieg störte die weltweiten Öl- und Gasversorgungen, führte zu Düngemittelmangel und beeinflusste den Flugverkehr; Der Hormuz-Streifen, ein kritischer Engpass für den globalen Handel, war ein Schwerpunkt der Spannungen. Iran stimmte zu, auf Antrag der Vereinten Nationen humanitäre Hilfe und Agrarsendungen durch den Streifen zu erlauben.

Präsident Donald Trump legte damals einen Fristenstopp für Iran fest, den Streifen bis zum 6. April wieder zu öffnen. Gleichzeitig setzten die USA ihre militärischen Operationen in der Region fort und teilten mit, über 11.000 iranische Ziele im Krieg getroffen zu haben — Auf dem Boden wurden iranische Raketenangriffe auf Israel und Golfstaaten gemeldet, wobei Luftabwehrsysteeme in der Region einfallende Bedrohungen abfingen.

Die USA und Israel bombardierten weiterhin iranische militärische Infrastruktur, einschließlich Marine-Waffenproduktionsstätten, wobei Israel betonte, Angriffe binnen weniger Tage abzuschließen. Diese Handlungen verschärfen das Risiko einer Eskalation in der Region und werfen Fragen auf, ob die USA oder Saudi-Arabien militärisch eingreifen könnten, um den Huthi-Vormarsch zu stoppen.