Iranische Zivilisten erhalten Verteidigungstraining, was einen Wechsel in der Sicherheitsstrategie des Landes signalisiert; Dieser Trend entsteht vor dem Hintergrund eskalierender militärischer Aktivitäten zwischen Iran, den USA und weiteren regionalen Akteuren. Das Training ist Teil eines umfassenderen Bemühens, die Bevölkerung auf potenzielle militärische Auseinandersetzungen vorzubereiten.
Raketenangriffe und Verteidigungssysteme
Irans neueste militärische Maßnahmen umfassen Angriffe auf die US-amerikanischen THAAD/TPY-2-Radarsysteme, die für Raketenabwehr entscheidend sind. General a.D. Karako betonte die Bedeutung dieser Angriffe und betonte, dass das Unterdrücken solcher Systeme ein zentrales Ziel der modernen Kriegführung sei. „Das ist eine große Sache; Wir greifen ein und unterdrücken die Feindluftverteidigung am ersten Tag. Das ist das Erste, was man tut.“
Die Ziele, die Iran auf diese Systeme setzt, wecken Sorge hinsichtlich der Verwundbarkeit der Verteidigungsinfrastruktur der USA und ihrer Verbündeten — Laut Karako hat sich in den letzten zehn Monaten die Fähigkeit, Ballistischen Raketen abzufangen, deutlich verbessert. Cruise-Missile-Bedrohungen bleiben jedoch eine Herausforderung. „Was durchkommt, sind vor allem diese Cruise-Missiles. Viele nennen sie Drohnen, aber ein UAV mit 1000 Kilometern Reichweite verdient den Namen Cruise-Missile“, sagte er.
Iranische Drohnen in der Ukraine und im Libanon
Die Shahed-136, eine iranische Drohne, die von Russland unter dem Namen Geran-2 vermarktet wird, ist im Krieg in der Ukraine eingesetzt worden. Ukrainische Streitkräfte haben seit dem 12. September mindestens 18 dieser Drohnen abgeschossen. Oleg Katkov, Chefredakteur der ukrainischen Plattform Defense Express, erklärte, dass die Shahed-136 eine Munition oder eine Kamikaze-Drohne sei. Sie sei nicht für Aufklärung gedacht und wegwerfbar, verlasse sich allein auf Satellitennavigation, um stationäre Ziele anzupeilen.
Am 23. September griffen drei dieser Drohnen Odessa an und töteten einen Zivilisten sowie verletzten einen weiteren. Trotz ihres relativ geringen Preises und ihrer Einfachheit haben diese Drohnen einen erheblichen Einfluss auf Infrastruktur und zivile Lebensbedingungen. Laut Katkov verwenden die Drohnen GPS oder GLONASS zur Navigation, was sie zu einer anhaltenden Bedrohung macht. „Sie werden ausschließlich anhand der Koordinaten, die sie von Satellitennavigationssystemen erhalten, auf stationäre Ziele geführt“, sagte er.
Internationale Forderungen nach Waffenstillstand und Entspannung
Angesichts der steigenden Spannungen fordern die Internationale Journalistenföderation (IFJ) und die Global Union Federations (GUFs) einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende der militärischen Eskalation in der Region. „Arbeiter, Zivilisten und öffentliche Institutionen dürfen niemals Ziele militärischer Operationen sein“, erklärten die GUFs. Sie verurteilten Angriffe auf Schulen, Krankenhäuser und andere geschützte zivile Räume und bezeichneten solche Handlungen als intolerabel.
Die GUFs betonten die Notwendigkeit von Diplomatie statt bewaffneter Konfrontation. „Diplomatie – nicht bewaffneter Konflikt, bleibt der einzige legitime Weg zum Frieden und zur dauerhaften Sicherheit“, sagten sie. Sie forderten die internationale Gemeinschaft auf, Entspannung zu priorisieren, kritische Infrastruktur zu schützen und Menschenrechte sowie demokratische Freiheiten in der Region zu wahren.
Während Iran weiterhin Zivilisten in seine Verteidigungsstrategie einbezieht, konfrontiert die globale Gemeinschaft wachsende Herausforderungen bei der Bewältigung der humanitären und Sicherheitsfolgen des Konflikts. Die Lage bleibt unstabil, mit Berichten über neue Angriffe in Israel, Iran und im Libanon, was Angst vor einer größeren regionalen Instabilität und Störungen der globalen Energieversorgung auslöst.
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