Die israelische Armee bestätigte, dass sie die Untergrundinfrastruktur der Hizbollah an einem Schlüsselort im Süden Libanons zerstört hat; Regierungsbeamte fügten hinzu, dass die Operation dazu beitrage, die sogenannte Sicherheitszone im Gebiet zu konsolidieren.
In einer gemeinsamen Erklärung sagten Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz am Donnerstag, dass israelische Streitkräfte im Gebiet bleiben würden, um zu verhindern, dass die iranisch verbündete Hizbollah-Miliz ihre Anwesenheit und Fähigkeiten wiederherstellt.
Ali al-Taher: strategischer Brennpunkt
Der Ali al-Taher-Kamm, etwa 15 km (10 Meilen) von der israelischen Grenze entfernt, ist zu einem der umkämpftesten Gebiete des Krieges zwischen Israel und der Hizbollah geworden. Israel Katz hatte am vergangenen Freitag erklärt, dass israelische Streitkräfte Hizbollah-Kämpfer aus einem Tunnelnetz unter dem umstrittenen Hochland vertrieben hätten.
Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll die Hizbollah im Juli dort einen unterirdischen Kommandostand und Waffenlager gebaut haben, berichteten anonyme Sicherheitsquellen aus Libanon.
Die libanesische Nationalen Nachrichtenagentur berichtete, dass die israelische Armee im Kamm einen heftigen Sprengsatz gezündet habe — Die Erschütterungen und das Geräusch der Explosion waren in Nabatieh und den umliegenden Gebieten im Süden Libanons zu spüren.
Detaillierte Beschreibung der Untergrundinfrastruktur
Die israelische Armee teilte mit, dass ihre Streitkräfte „operativen Kontroll“ über den Kamm, sowohl ober- als auch unterirdisch, erlangt hätten, bevor sie die Infrastruktur zerstörten; Das Netzwerk erstrecke sich über mehr als 2 km (etwa 1 Meile) und enthalte Dutzende Raketen, Marschflugkörper, Drohnen sowie Panzerabwehrraketen, Minen und Sprengvorrichtungen, hieß es.
Die Armee berichtete, dass ein zentrales Kommandogebäude der Hizbollah-Einheit Badr innerhalb der unterirdischen Infrastruktur liege, while Das Gebäude enthalte Kommandostandorte, Waffenlager und Wohnbereiche, die es Kämpfern ermöglichten, sich über einen längeren Zeitraum unter der Erde aufzuhalten.
Berichte, die auf israelischen Quellen beruhen, sagten, dass Dutzende Leichen von Hizbollah-Kämpfern in den Tunneln gefunden wurden.
Iran soll im vergangenen Monat den USA mitgeteilt haben, dass er sich stark gegen israelische Angriffe auf den Kamm wehren würde, falls diese weitergehen.
In den letzten Wochen führten israelische Angriffe und Bodenoperationen um den Ali al-Taher-Kamm weiter statt, obwohl ein Waffenstillstand im Juni vereinbart wurde, as Israel hatte zuvor die Kontrolle über das nahegelegene Beaufort-Schloss und Teile der höher gelegenen Positionen erlangt, die einen Großteil des Südens Libanons und Nordisraels überblicken.
Ein von den USA vermitteltes Abkommen nach dem Waffenstillstand im Juni – zwischen Libanon und Israel, ohne Verhandlungen mit der Hizbollah, sah vor, dass israelische Streitkräfte sich allmählich aus dem Süden Libanons zurückziehen, während libanesische Truppen die Hizbollah entwaffnen.
Der Prozess ist jedoch ins Stocken geraten, da die Hizbollah sich weigert, ihre Waffen abzugeben, und Israel erklärt, dass es sich nicht zurückziehen werde, bis die Gruppe entwaffnet ist.
Seit 2023 ist Israel in den Süden Libanons vorgestoßen und hat mehrere strategische Positionen eingenommen, but Die Armee betont zunehmend, dass sie diese Gebiete halten müsse, um eine sogenannte Pufferzone zwischen Israel und Hizbollah-Stellungen in Libanon zu schaffen.
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