LAS VEGAS – Justin Jaynes, ein 36-jähriger MMA-Kämpfer aus Michigan, sieht sich einer 18-monatigen Sperre ausgesetzt, nachdem er im Dopingtest nach seinem Sieg im Oktober 2025 bei Tuff-N-Uff 149 Benzoylecgonin, einen Metaboliten des Kokains, nachgewiesen wurde.

Das Nevada Athletic Commission (NAC) genehmigte die Sperre diese Woche. Jaynes besiegte Marlon Gonzales am Abend des Sieges durch ein einstimmiges Urteil. Der Dopingtest nach dem Kampf ergab den Nachweis von Benzoylecgonin, was zur Strafe führte.

Laut dem Vereinbarung darf Jaynes nicht bis April 2027 kämpfen. Das Komitee verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 200 Dollar – 40 Prozent seines Gewinns – sowie eine Gebühr von 250,60 Dollar. Die Beamten betonten, dass dies Jaynes’ dritter Dopingverstoß sei.

Der Vorsitzende des Komitees Dallas Haun plädierte für strengere Sanktionen in Zukunft. „Ich habe ein Problem mit der dritten Drogenverletzung“, sagte Haun während der Anhörung. „Der vorgeschlagene Vertrag ist in Ordnung, aber wir müssen hinzufügen, dass Herr Jaynes, falls er sich erneut wegen Drogenverstößen meldet, für immer aus dem Bundesstaat Nevada ausgeschlossen wird.“

Jaynes trat 2020 in die UFC ein. Sein Debüt war ein Knockout im ersten Round gegen Frank Camacho im Juni dieses Jahres. Der Sieg begeisterte die Fans. Danach verlor Jaynes jedoch vier Kämpfe in Folge. Die UFC entließ ihn nach dieser Niederlage.

Bevor er zur UFC wechselte, kämpfte Jaynes in Promotions wie der WXC. Er hat in der Gewichtsklasse der Leichtgewichte und der Federgewichte gekämpft. Sein Erfolgsbilanz zeigt Ausdauer, doch wiederholte Drogenprobleme trüben nun seinen Weg.

Das NAC verfolgt strenge Dopingregeln für Veranstaltungen in Nevada. Kämpfer müssen Tests vor und nach den Kämpfen absolvieren. Positive Ergebnisse führen zu Sperren, die je nach Schwere der Verstöße unterschiedlich sind. Jaynes’ Fall unterstreicht die steigenden Strafen.

Hauns Vorschlag wurde ohne Widerspruch angenommen. Jaynes akzeptierte die Bedingungen. Er plant nun, 2027 zurückzukehren, vorausgesetzt, er bleibt clean. Ein weiterer Verstoß würde seine Karriere in Nevada für immer beenden.

Jaynes, der in Michigan trainiert, hat sich seit dem Urteil nicht öffentlich geäußert. Sein Umfeld konnte für diesen Bericht nicht erreicht werden. Das Komitee veröffentlichte Details der Anhörung auf seiner Website.

Tuff-N-Uff dient als wichtiger Aufstiegsweg für die UFC. Veranstaltungen ziehen Talente an, die größere Bühnen suchen. Jaynes’ Sieg dort zeigte seine Fähigkeiten – bis die Testergebnisse ans Licht kamen.