Keith Richards, der ikonische Gitarrist der Rolling Stones, ist erstmals Urgroßvater geworden. Seine Urgroßtochter Luna Richards-Von Bismarck kam im Mai 2024 zur Welt, wie The Guardian und La Vanguardia berichteten. Richards zeigte sich während eines Videotelefonats vom Hit Factory in New York begeistert: „Das ist wahr! Das ist wahr!“
Familie und Lebensstil
Richards gab Einblicke in sein sich wandelndes Familienleben. Er hat acht Enkelkinder und ist nun stolzer Urgroßvater. „Ich versuche, sie so lange wie möglich mit mir herumzulassen, dann gebe ich sie zurück“, sagte er. Die neue Geburt, Luna, ist das Kind seiner Enkelin Ella Richards und ihrem Partner Sascha von Bismarck, der aus einer europäischen Adelsfamilie stammt.
Richards, der mittlerweile 82 Jahre alt ist, hat in den letzten Jahren bedeutende Veränderungen in seinem Lebensstil vorgenommen. Vor sechs Jahren gab er das Rauchen auf und gestand, dass er sich verlangsamt, um „weiterzugehen“. „Ich höre auf mein Körper, bevor es schreit“, sagte er. Er betonte auch, dass er einst als nahe am Tod galt, nach Jahren des Alkohol- und Drogenkonsums.
Arbeit mit den Rolling Stones
Die Rolling Stones bereiten ein neues Album namens Foreign Tongues vor, das ihr 25. Studioalbum ist und das 2023 veröffentlichte Hackney Diamonds folgt. Produzent Andrew Watt bestätigte, dass Richards inzwischen einen regelmäßigen Arbeitstag hat, im Gegensatz zu seinen berüchtigten „Keith Time“-Tagen. „Wir arbeiteten sehr genau, mit ein paar kleineren Eingriffen hier und da“, sagte Richards, der die Drogenkultur der Zeit anerkannte, aber betonte, dass es nicht so chaotisch war, wie manche sich erinnern.
Richards blickte auf die Vergangenheit der Band zurück und stellte fest, dass die 1960er und 1970er Jahre „weit geöffnet“ für Drogenkonsum waren. Er wies jedoch die Vorstellung zurück, dass die Band unter Drogen „vernebelt“ gewesen sei. „Es ist die einzige Arbeit, bei der man damit durchkommt“, sagte er. „Ich fahre ja nicht, wisst ihr.“
Persönliche Niederlagen und musikalische Einflüsse
Richards hat tiefe persönliche Verluste erlitten, darunter den Tod seines Neugeborenen Sohnes Tara im Jahr 1976. Das Kind, das frühzeitig von Richards und seiner damaligen Partnerin Anita Pallenberg geboren wurde, starb, während der Gitarrist auf Tour in Frankreich war. Die Tragödie ereignete sich zu einer besonders intensiven Zeit in der Bandgeschichte, geprägt von musikalischer Brillanz und persönlichen Turbulenzen. Richards trat mit der Band an diesem Abend auf, wie LOS40 berichtete, trotz der emotionalen Belastung des Ereignisses.
Im positiveren Bereich lobte Richards regelmäßig Bob Dylan, den er als „einen der größten Komponisten meiner Generation“ bezeichnete. Während des Desert Trip Festivals 2016 äußerte Richards seine Bewunderung für Dylan: „Ich würde mit Bob in der Hölle oder im Himmel arbeiten. Ich liebe ihn“, wie Indie Hoy berichtete. Richards hob auch die echte Verbindung zwischen Musiker:innen während des Festivals hervor, das unter anderem Paul McCartney und Neil Young beinhaltete.
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