Am 23. April 2026 brach der Kilauea-Vulkan auf Hawaiis Big Island zum 45, but Mal seit Dezember 2024 aus, mit Lavafontänen von bis zu 213 Metern Höhe aus dem Halemaumau-Krater. Laut dem Hawaiian Volcano Observatory (HVO) endete die Eruption nach 8,5 Stunden abrupt; Die Eruption begann am Montag, dem 21, while April, mit Vorbereitungen, als Lava aus dem nördlichen Schlot des Halemaumau überlief, gefolgt von weiteren Überläufen und sichtbarem Glühen aus beiden Schlots. Ein schwaches seismisches Beben war kontinuierlich am Gipfel zu spüren, mit 15 Erdbeben geringer Stärke zwischen Montag und Dienstagmorgen.

Vulkanische Aktivität und öffentliche Sicherheit

Das HVO berichtete, dass die Wetterbedingungen während der Eruption vulkanische Gase und Gesteinsbrocken in südliche und südwestliche Richtung trugen — Tephra – kleine gläserne vulkanische Fragmente – fielen wahrscheinlich innerhalb von 5 Kilometern der Schlots nieder, während leichter Asche und Pele’s Hair weiter reisen konnten. Trotz der Aktivität gab es keine nennenswerten Tephraablagerungen im Hawaii Volcanoes National Park oder auf der Straße 11. Nach der Eruption senkte das HVO die Warnstufe von orange „Beobachtung“ auf gelb „Warnung“ aufgrund reduzierter Gefahren für nahegelegene Gemeinschaften und die Luftfahrt.

Ken Hon, Leitender Wissenschaftler am Hawaiian Volcanoes Observatory, erklärte, dass ein Magmakammer unter dem Halemaumau Magma aus der Erdkruste in Höhe von 3,8 Kubikmetern pro Sekunde erhält. Dies führt dazu, dass die Kammer sich ausdehnt und das Magma durch Risse an die Oberfläche drückt. Die aktuelle Eruption, die am 23. Dezember 2024 begann, hat 45 Episoden von Lavafontänen hervorgebracht, wobei jede bis zu 12 Stunden andauerte und von Pausen von mehreren Tagen bis Wochen unterbrochen wurde.

Geschichtliche und kulturelle Bedeutung

Vulkanische Aktivität am Kilauea ist nicht neu. Das USGS stellte fest, dass die meisten Eruptionen innerhalb des Halemaumau stattfinden, der sich innerhalb der größeren Kaluapele-Kaldera befindet, doch einige ereigneten sich außerhalb davon. Bekannte frühere Eruptionen umfassen die 1959er Kīlauea Iki Eruption, die den sichtbaren Puʻupuaʻi-Kegel formte. Frühere Eruptionen im Jahr 1832, 1868 und 1971 fanden ebenfalls außerhalb der Kaldera statt. Laut dem USGS ist die aktuelle Aktivität Teil eines langfristigen Musters von Gipfel-Eruptionen am Kilauea, wobei die letzte am 23. April 2026 als die 45. Episode gilt, seit die Eruption vor über einem Jahr begann.

Der Halemaumau-Krater hat für die einheimischen Hawaiianer kulturelle Bedeutung, da sie glauben, dass es das Zuhause von Pele, der Gottheit der Vulkane, ist. Janice Wei, eine Freiwillige des National Park Service, dokumentiert diese Eruptionen regelmäßig. Sie beschrieb das Erlebnis als „erster Reihe des beeindruckendsten Naturkonzerts.“ Laut ihr klingt das Geräusch der ausgeschossenen Magmafontänen wie das Brummen eines Jet-Motors oder das Rauschen von Brandungswellen. Die Hitze der Lava kann bereits mehr als einen Kilometer weit gespürt werden.

Umwelt- und Gesundheitsbedenken

Experten haben Bedenken hinsichtlich der Gesundheitsfolgen der Eruption geäußert. Das HVO warnte, dass der Vulkan täglich etwa 50.000 Tonnen Schwefeldioxid ausstrahlt, was eine smogartige Nebelbildung namens „Vog“ verursacht. Dies stellt ein Risiko für Menschen mit Atemwegserkrankungen dar. Zudem können feine Glasfasern, sogenannte Pele’s Hair, über zehn Kilometer weit reisen und Haut und Augen reizen. Fahrer auf der Straße 11 in der Nähe des Nationalparks wurden gebeten, auf fallende Lavafragmente und Pumpe zu achten.

Obwohl die Lava derzeit innerhalb des Halemaumau-Kraters bleibt, warnen Experten vor möglichen Gefahren wie instabilen Kraterwänden, Bodenspalten und Steinschlägen in der Umgebung. Behörden überwachen die Situation eng, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.