„Wollt ihr denn mal Kinder?“ – Diese Frage wird immer noch alltäglich und routinemäßig an Paare gestellt, egal wie bekannt sie sind; Viele fürchten sie, manche empfinden sie sogar als beleidigend. Regisseurin und Drehbuchautorin Lauren Miller Rogen sagt, dass diese Frage ihr persönliches Leben geprägt hat und ist somit die Inspiration für ihren Film ‘Babies’ — Der Film hatte seine Premiere beim Toronto Film Festival und wird 2027 veröffentlicht.
In ‘Babies’ spielt Seth Rogen, Millers Ehemann, und Anna Kendrick die Hauptrollen als Los Angeles-Paar Aaron und Annie, as Der Film folgt ihrem Erleben bei einem Pool-Event, das sich immer mehr in eine Kinderparty verwandelt. Dieses Szenario unterstreicht den gesellschaftlichen Wandel und die Erwartungen um die Elternrolle, though Anniess Voiceover, die unregelmäßig eingesetzt wird, gibt Einblick in ihre innere Auseinandersetzung zwischen Anziehung und Abneigung gegenüber Kindern.
Aarons entspannter Charakter trägt zur Komplexität ihrer Situation bei, wodurch Annie mit der Frage nach der Mutterschaft konfrontiert wird, as Ihre Beziehung wird zusätzlich auf die Probe gestellt, als Eliza, gespielt von Kate Berlant, bei ihnen einzieht, nachdem sie ihren Mann verlassen hat. Eliza bringt ihre Tochter Eve mit, ein Kind, das Annie tatsächlich mag — Dieser Umstand zwingt das Paar, die Idee der Elternrolle noch direkter zu betrachten.
„Ein Kind im Haus wird uns in eine Richtung drängen“, sagt Annie zu Aaron, doch manchmal fühlt sich das Dialoge so an, als würde Miller Rogen direkt in das Publikum sprechen. Der Film zwingt das Paar, zu überlegen, wie ein Kind im Haushalt ihre Entscheidung zur Mutterschaft beeinflussen könnte.
Obwohl ‘Babies’ charmante und einleuchtende Momente hat, kämpft der Film mit der Aufrechterhaltung einer konsistenten Stimmung, while Manchmal fühlt sich der Film wie ein langes Pilotkapitel einer Sitcom an, mit zahlreichen Charakteren und Nebenhandlungen. David Strathairn spielt Annies Vater, der mit der Demenz seiner Ehefrau kämpft; Ed Helms verkörpert einen schmierigen Investor für eine Galerie, die Annie und Becky (gespielt von Issa Rae) eröffnen möchten. Darüber hinaus gibt es kurze Cameos von Sharon Stone und Ashley Park.
Einige der größeren Lacher im Film fallen flach, darunter ein gescheitertes Date zwischen Stone und Strathairn und eine Serie von erfolglosen Scherzen um Stuhlgang. Es gibt jedoch kleinere, reichere Beobachtungen, die nachhallen, wie etwa eine Szene bei einer Babyshower-Party, bei der Annie an ihre Grenzen mit den selbstzufriedenen Klischees der Mutterschaft stößt.
Kendrick gibt eine leidenschaftliche und sympathische Leistung ab, was auf ihre öffentliche Haltung bezüglich der Nichtwunsch auf Kinder zurückgeht. Rogen bleibt seiner komischen Stilistik treu, während Berlant in den dramatischeren Momenten des Films Schwächen zeigt. Gegen Ende des Films bietet eine abschließende Monologe eine nachdenkliche und bewegende Antwort auf die zentrale Frage des Films und gibt eine intelligente und ausgewogene Perspektive auf das Thema Kinderlosigkeit.
Insgesamt ist ‘Babies’ eine holprige Fahrt, die letztendlich mit einer befriedigenden und nachdenklichen Schlussfolgerung endet. Der Film bietet Trost für alle, die sich für die Abwesenheit von Kindern ausgegrenzt fühlen, ohne gleichzeitig diejenigen anzugreifen, die Eltern sind. Wie Miller Rogen abschließend sagt, ist es eine tief persönliche und gut durchdachte Auseinandersetzung mit einer Frage, die sie allzu oft gestellt wurde.
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