KISS stürmten am 31. Dezember 1977 das Madison Square Garden und gaben dort erstmals ein Headliner-Konzert während ihrer ‘Rock and Roll Over’-Tour. Der Support-Act Sammy Hagar gab ebenfalls sein Debüt im Garden. Setlist.fm dokumentiert, dass die Band mit explosiven Pyrotechnik- und Make-up-Nummern wie ‘Detroit Rock City’, ‘Rock and Roll All Nite’, ‘Beth’ und ‘Black Diamond’ auftrat.
Spannung entstand, als eine Bierflasche Paul Stanley während des Auftrags traf, was den rohen Charakter der KISS-Konzerte unterstrich. Der Vorfall zeigte, wie die Band durch unermüdliche Club-Auftritte und Hits aus Alben wie Destroyer und Alive! die Aufmerksamkeit wilder Zuschauer gewann.
Dieser 1977er Triumph erinnerte Stanley an seine mutige Vorhersage in den frühen 1970er Jahren. Er sagte einem Taxifahrer, dass KISS eines Tages im Garden spielen würden. ‘Es wurde Wirklichkeit’, sagte Stanley im Dezember 2023, als er über dieses Meilenstein-Ereignis nachdachte.
Die Wurzeln der Band in New York waren tief. KISS wurde 1973 in der Popcorn Pub in Sunnyside, Queens, von Gene Simmons und Stanley gegründet. Mit Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer im Lineup von 2023 kehrte KISS immer wieder in den Garden zurück, als ob es ihr zweites Zuhause wäre.
Voranging bis Dezember 2023. Die ‘End of the Road World Tour’ endete mit ausverkauften Abenden am 1. und 2. Dezember, was 50 Jahre Tourneen beendete. New York City begrüßte die Band mit offenen Armen: Bürgermeister Eric Adams erklärte ‘KISS Day’, das Empire State Building leuchtete in den Farben der Band, und Inked NYC verlieh kostenlos Tätowierungen für Fans.
Ein Pop-up-Shop verkaufte exklusive Kleidung. Fans konnten ihre Namen über ein Online-Portal zum KISS-Logo hinzufügen. Der Aquarian berichtete, dass Madison Square Garden den ganzen Tag Merchandise verkaufte, sogar an Fans ohne Eintrittskarten. Lebensgroße Poster von Simmons, Stanley, Thayer und Singer füllten den Eingangsbereich, jeweils mit QR-Codes für weitere Merchandise.
Diese waren keine gewöhnlichen Konzerte. Sie zogen Generationen von Fans an, die von KISS’ donnernden Riffen und übermenschlichen Persönlichkeiten begeistert waren. Die Band revolutionierte das Rock-Theater – mit Feuer, Blut und Plattformstiefeln – was die Entwicklung von Acts wie Mötley Crüe bis Lady Gaga beeinflusste.
KISS’ Weg war voller Höhen und Tiefen. Die Popularität stieg Mitte der 1970er Jahre mit ausverkauften Arenen. Dann folgten Abschwünge: Solo-Albums, der 1978 Film KISS Meets the Phantom of the Park, eine Entmascierung 1983. Sie kündigten 2000 ihre Pensionierung an, nur um erneut auf Tour zu gehen. Dieser Tour war der wahre Abschied.
Der Merchandise-Boom trieb ihr Imperium an. KISS-Kassen füllten sich mit Särgen, Comics und Kleidung – was Vorlagen für andere Bands schuf, die sie verfolgten. Neben Verkäufen mobilisierte ihre ‘Kiss Army’ Fanclub wie kein anderer.
Im Dezember 2023 wurde das Geschäft im Garden abgeschlossen, wo alles für sie im Jahr 1977 klickte. Fans sangen während der Encores. Simmons spuckte Feuer zum letzten Mal. Stanley flog an Seilen. Das Finale pulsierte mit Nostalgie und Lärm, um eine Karriere zu ehren, die Freaks zu Ikonen machte.
Rock verlor einen Tour-Titan. KISS-Musik lebt weiter auf Vinyl und Streams. Ihre Garden-Geschichte – von der ersten Flaschenwerfung bis zu den Abschiedsfeuerwerken – steht für reines New Yorker Durchhaltevermögen und globale Glamour.
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