Lou Holtz, der ikonische College-Football-Coach und Kommentator, der Notre Dame zu einem Nationalen Titel führte und zukünftige Trainer prägte, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Sein Tod löste zahlreiche Tributes aus, die von der gesamten Sportwelt gegeben wurden.
Notre Dames Erbe lebt weiter
Der aktuelle Notre-Dame-Coach Marcus Freeman führte die Football-Community in der Trauer um Holtz an. Er nannte ihn einen Mentor und eine grundlegende Figur in der Geschichte der Universität. „Unser Verhältnis bedeutete mir viel, da ich seine Werte bewunderte, mit denen er die Grundlage seiner Trainerkarriere aufbaute: Liebe, Vertrauen und Engagement“, sagte Freeman. „Lou’s Einfluss an der Notre Dame ging weit über den Football hinaus.“
Holtz’ Weg zu Notre Dame war geprägt von seiner Kindheit und seiner Bewunderung für das Programm. In den 1940er Jahren hörte er Radiosendungen von Notre-Dame-Spielen, was ihn veranlasste, eine „Notre-Dame-Klausel“ in seinen Vertrag mit der University of Minnesota einzubauen. Diese Klausel erwies sich 1985 als entscheidend, als Holtz die Golden Gophers zu einem Bowl-Spiel führte, was den Weg für seine spätere Berufung an die Notre Dame im Jahr 1986 ebnete.
Bei Notre Dame revitalisierte Holtz das Programm, nachdem es unter früheren Führung an Glanz verloren hatte. Er führte die Irish zu einer 12-0-Saison und einem Nationalen Titel im Jahr 1988. Seine Amtszeit umfasste auch neun aufeinanderfolgende Bowl-Auftritte, was seine Stellung in der Geschichte des College-Footballs sicherte.
Mentoren, die Karrieren prägten
Holtz’ Einfluss reichte über das Feld hinaus, da er zukünftige Trainer wie Urban Meyer prägte. „Lou Holtz war mein Mentor. Er war ein Familienfreund, und ohne Lou Holtz hätte unsere Karriere nie begonnen“, sagte Meyer. „Er beschäftigte mich 1996 an der Notre Dame und wurde dann ein Familienfreund und Mentor. Ich verließ mich auf ihn für Strategie und Ratschläge, aber die große Geschichte, die ich oft erzählt habe, ist, dass er mich sehr stark drängte, frühzeitig Head Coach von Bowling Green zu werden.“
Holtz’ Trainerkarriere erstreckte sich über mehrere Programme, darunter Arkansas, South Carolina, NC State und Minnesota. Seine Führung in South Carolina, bei der er das schwache Programm mit einer 8-4-Saison im Jahr 2000 umkehrte, war besonders auffällig. Der aktuelle South-Carolina-Coach Shane Beamer tributierte Holtz, indem er schrieb: „Ich bin dankbar für den Einfluss, den Coach Holtz auf viele in der Gamecock-Football-Community und ganz South Carolina hatte.“
Auch ehemaliger NC-State-Quarterback Russell Wilson tributierte Holtz, indem er sagte: „Was für eine Inspiration. Ich mochte es immer, bei Ihnen zu sein, Lou, die wenigen Male, in denen ich es geschafft habe, in Ihrer Gegenwart zu sein! Vielen Dank, dass Sie uns mit Ihrem Wissen über das Spiel und viel mehr begnadigt haben.“
Medien-Erbe und letzte Tributes
Holtz’ Einfluss erstreckte sich auch auf das Rundfunkwesen, wo er bei ESPN, CBS Sports, SiriusXM Radio und einem Golf-Kanal arbeitete. Seine Arbeit im Fernsehen brachte ihm Respekt von Kollegen ein, darunter ESPN-Analyst Ryan Clark, der schrieb: „Ein absoluter Legende!! Lou Holtz ließ mich jede Nacht beten, dass ich für sein Team spielen könnte. Ruhe in Frieden, einer der Größten, die je gelebt haben!“
Sein Erbe berührte auch viele außerhalb der traditionellen Trainerkreise. Utah-Coach Morgan Scalley nannte Holtz „einen der besten Coaches in der Geschichte unseres Spiels“, während Nick Sabans Tochter, Kristen Saban, einfach schrieb: „Legende.“ Der State-Senator Jay Block, ein Veteran aus Afghanistan, fügte hinzu: „Ein großartiger Mann und Coach. Ruhe in Frieden, Sir.“
Der Sport-Medien-Experte Skip Bayless gab ein besonders lebhaftes Tribut ab, indem er sagte: „RIP Lou Holtz. Seltenes komisches Witzgefühl. Seltenster Motivator unter Head-Trainern. Größter Meister der Überraschungen aller Zeiten. Frag die 1977 Oklahoma Sooners. Frag die 1982 SMU Mustangs. Frag die 1986 USC Trojans.“
Mit Holtz’ Tod hat die College-Football-Community ein tiefes Gefühl der Trauer empfunden, aber auch das bleibende Erbe eines Mannes, der Programme veränderte, Generationen prägte und eine unvergängliche Spur in diesem Sport hinterließ.
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