Madonna, die 1984 mit einer atemberaubenden Darbietung von „Like a Virgin“ ihre VMA-Debüt gab, ist mit 11 Nominierungen führender Kandidat der MTV Video Music Awards 2026. Dies ist das erste Mal seit 1998, als sie den Video of the Year für „Ray of Light“ gewann, dass sie die Nominierungsliste anführt — Laut Billboard ist dies ein persönlicher Bestwert für die legendäre Künstlerin, da sie zuvor 1990 und 1998 jeweils neun Nominierungen erhielt.

Starke Konkurrenz aus der Frauenwelt

Taylor Swift, die mit 30 Siegen Rekordhalterin der VMAs ist, folgt mit neun Nominierungen auf dem zweiten Platz, wie tvinsider.com meldet; Weitere Top-Aspiranten sind Ariana Grande und Sabrina Carpenter mit jeweils sieben Nominierungen; Bruno Mars, PinkPantheress und Zara Larsson mit jeweils fünf; und LISA mit vier. Billboard berichtet, dass sieben von acht Künstlern mit den meisten Nominierungen in diesem Jahr Frauen sind.

Drei ehemalige Gewinner des Video of the Year sind erneut nominiert: Grande („hate that I made you love me“), Madonna („Confessions II – The Film“) und Swift („The Fate of Ophelia“), wie Billboard weitergibt. Weitere Nominierte sind Mars („I Just Might“), Carpenter („Tears“) und GENER8ION („Storm“), an dem Yung Lean beteiligt ist. Letzteres Video könnte aufgrund seiner geringeren Bekanntheit am meisten von der Nominierung profitieren. GENER8ION ist eine audiovisuelle Zusammenarbeit zwischen dem französischen DJ Surkin und dem Regisseur Romain Gavras.

Veranstaltungsdetails und neue Kandidaten

Die VMAs 2026 werden am 27. September um 19:30 Uhr (16:30 Uhr Ortszeit) auf CBS und MTV übertragen, wie tvinsider.com meldet. Für das erste Mal seit 2017 findet die Veranstaltung in Los Angeles statt. Die Abstimmung für die meisten Kategorien ist bis zum 25. September um 18:00 Uhr EST geöffnet. Ausnahme ist die Kategorie Best New Artist, die bis zum Tag der Veranstaltung bleibt. Während der Power Hour (1 bis 2 Uhr EST) können Fans täglich 20 Mal pro Kategorie abstimmen.

Madonna hat bereits 19 Moon Persons gewonnen und hat in diesem Jahr elf Nominierungen. Swift, die mit 30 Siegen gemeinsam mit Beyoncé die meisten VMAs aller Zeiten gewonnen hat, ist laut tvinsider.com ebenfalls nominiert. LOS40 berichtet, dass 26 Künstler erstmals nominiert wurden, darunter CORTIS, Don Toliver, Kali Uchis, Noah Kahan, Olivia Dean, Sienna Spiro und Yung Lean. Die Veranstaltung wird im Peacock Theater in Los Angeles stattfinden und live auf MTV übertragen.

Historischer Hintergrund und kultureller Einfluss

Swifts Rivalität mit Kanye West hat eine bleibende Spur in ihrer Karriere hinterlassen. 2009 unterbrach West berühmt berüchtigt ihre VMA-Rede, um zu behaupten, Beyoncé habe einen der besten Videos aller Zeiten. Laut ZDFheute beschrieb Swifts ehemaliger Manager Rick Baker das Ereignis als „unbezahlbare Publicity“. Trotz der Spannungen vertrugen sich Swift und West später, und Swift überreichte West sogar eine Auszeichnung bei den VMAs 2015. Doch die Streiterei kam 2016 erneut hoch, als West ein Lied veröffentlichte, in dem einige die Lyrics als unauffällige Beleidigung für Swift interpretierten.

Madonnas 14-minütiger Film „Confessions II – The Film“ ist für den Video of the Year nominiert. In dieser Kategorie gab es in den letzten Jahren auch Langform-Einträge, darunter Swifts 15-minütiger „All Too Well: The Short Film“ (2022) und Grande’s 26-minütiger „Brighter Days Ahead“ (2023), wie Billboard berichtet. LOS40 betont, dass Madonnas Nominierungen in den begehrtesten Kategorien, darunter Vídeo del Año, Artista del Año und Canción del Año, einen Meilenstein in ihrer vier Jahrzehnte dauernden Karriere bei den VMAs markieren.

In einem separaten Kontext hielt die Vietnam Maritime and Inland Waterway Authority (VMA) am 15. Juli 2026 eine Sitzung ab, um die Leistung des ersten Halbjahres zu überprüfen und die Schlüsselthemen für das zweite Halbjahr zu besprechen, wie vietnam.vn meldet. Die Sitzung, geleitet vom VMA-Direktor Le Do Muoi, betonte die Bedeutung von reibungslosen und sicheren Seehandel- und Binnenwasserstraßen sowie die Förderung von Institutionenreform, Infrastrukturentwicklung und Digitalisierung. Die VMA ist auf Kurs, ihre Ziele für das Jahr zu erreichen und damit zum umfassenderen Wirtschaftsentwicklungsplan des Landes beizutragen.