Der 30-jährige US-Treasuriezin erreichte am Montag 5,311 %, wie CNBC meldete. Dies ist der höchste Stand seit Juni 2007. Gleichzeitig sinken die ausländischen Bestände an US-Treasuries. Großbritannien, China und Japan reduzierten ihre Positionen im Juni, wie das US-Treasurieamt berichtete. Analysten erwarten weitere Anstiege. Mark Newton von Fundstrat schätzt, dass die Zinsen auf 5,60 bis 5,70 % steigen könnten, nachdem ein dreijähriges Dreiecksmuster am Markt gebrochen sei.
Marktspillovers und fiskalische Druck
Die Dynamik auf den globalen Märkten spielt eine Rolle bei der Zinserhöhung. Laut CNBC verzeichnet Japan schwächeres Wachstum als erwartet, begleitet von einem höheren BIP-Deflator, was die Renditen auf japanische Staatsanleihen ansteigen ließ und sich auf die US-Märkte auswirkte. Diese grenzüberschreitenden Druckfaktoren führen dazu, dass Investoren höhere Renditen auf US-Staatsanleihen verlangen. BMO-Strategen wiesen zudem auf umfassende fiskalische Sorgen in den USA, Japan und Europa hin, die zur jüngsten Schwäche an langfristigen Anleihen beigetragen haben.
In Südkorea hat die Zinserhöhung auf 5,31 % am 17. Tag Bedenken wegen steigender Finanzierungskosten für Unternehmen und Haushalte ausgelöst, wie der Kyungang Shinmun berichtet. Der Anstieg wird auf US-fiskalische Druck und Inflationssorgen zurückgeführt. Analysten warnen, dass höhere Treasuriezin zu Kapitalabflüssen aus Korea führen könnten und die Finanzmarktstabilität beeinflussen würden.
Technologie und Spektrum
Außerdem hat die US-Telekommunikationsbehörde FCC AST SpaceMobile eine 30-tägige Sondergenehmigung erteilt, um Technologie zur direkten Kommunikation mit Endgeräten über Satelliten zu testen, wie Broadband Breakfast meldete. Der Test umfasst 100 Geräte im Frequenzbereich von 817,824 MHz und 862–869 MHz. T-Mobile übertrug sein 800-MHz-Spektrum an die Investmentfirma Grain Management und erhielt dafür 2,9 Milliarden Dollar in bar sowie Grain’s 600-MHz-Lizenzen. Damit kann AST seine Reichweite ausbauen.
Canarische Inseln im Fokus
Ein weiteres Thema ist die Liste der 30 einflussreichsten Frauen auf den Kanarischen Inseln für 2026, die Forbes Spain veröffentlichte. Darin sind Prominente aus Wirtschaft, Kultur und Politik vertreten. Dazu gehören Laura Acosta, eine Städtebaurechtlerin mit über 25 Jahren Erfahrung, und die Schauspielerin Toni Acosta, bekannt für ihre Arbeit im Fernsehen und Theater. Die Liste stellte ein Komitee unter der Leitung von Forbes-Präsident und Herausgeber Andrés Rodríguez zusammen und wird alphabetisch geordnet.
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