Eltern in Großbritannien werfen IVF-Mitarbeitern in Nordzypern vor, sie über die Identität von Spermien- und Eizellspendern getäuscht zu haben, as DNA-Tests zeigen unerwartete genetische Verbindungen zu Türkei und Nachbarländern. Laut BBC zeigten elf von 30 getesteten Kindern genetische Abstammung aus der Türkei oder angrenzenden Regionen; Dies deutet darauf hin, dass die ursprünglich versprochenen Spender nicht verwendet wurden.

Bedenken wegen falscher Angaben zu Spendern

Die meisten betroffenen Familien berichteten, dass die Kliniken in Nordzypern ihnen versprochen hatten, gesunde, gescreente Spender aus Westeuropa, Doch nach der Geburt ihrer Kinder wurden sie misstrauisch. Die meisten der Kinder, bei denen DNA-Tests durchgeführt wurden, wurden zwischen 2012 und 2024 in der Klinik Dogus gezeugt.

Die Familien haben nun offene Fragen zu den medizinischen Vorgeschichten und Identitäten der tatsächlichen Spender, Die Klinik Firdevs bestreitet jede Schuld, und weder Alpturk noch Hodson haben auf Anfragen der BBC reagiert.

Regulatorische Herausforderungen in Nordzypern

Nordzypern ist ein Gebiet, in dem EU-Recht nicht gilt und nur von der Türkei anerkannt wird; Es bietet mit versprochenen niedrigen Preisen und hohen Erfolgsraten Fertilitätstherapien an. Doch die fehlende strenge Regulierung löst Bedenken aus; Laut BBC hat die weltweit größte Samenbank, Cryos International, die Klinik Dogus seit 2016 auf eine schwarze Liste gesetzt.

Im Zuge der Vorwürfe hat das dortige Gesundheitsministerium eine offizielle Untersuchung gestartet — Es hat jedoch keine weiteren Informationen auf wiederholte Anfragen der BBC gegeben, though Die BBC berichtete erstmals im März über das Problem, als eine kleine Gruppe von Eltern angegeben hatte, über ihre Spender getäuscht worden zu sein.

Weitreichende Auswirkungen auf die Fertilitätstourismus

Weil immer mehr Eltern ähnliche Geschichten erzählen, zeigt sich das Risiko, das mit Fertilitätstourismus einhergeht. Die BBC wurde von weiteren Familien kontaktiert, die ähnliche Bedenken teilen. Dies deutet auf ein Muster möglicher Fehldarstellungen durch Klinikpersonal hin. Damit stellt sich die Frage nach der Aufsicht und Verantwortlichkeit von Kliniken in weniger regulierten Gebieten.

Betroffene Familien können sich an die BBC unter [email protected] wenden. Die laufende Untersuchung unterstreicht die Notwendigkeit von mehr Transparenz und Regulierung in der Fertilitätstherapiebranche, insbesondere in Regionen, in denen rechtliche und ethische Standards möglicherweise nicht so streng durchgesetzt werden wie in anderen Teilen Europas.