SYDNEY — Ein 31-jähriger Bewohner von Bass Hill wurde wegen terroristischer Straftaten angeklagt, nachdem Polizisten bei einer Routinekontrolle am 31. Dezember 2023 extremistisches Material auf einem Handy fanden, das aus seinem Auto sichergestellt wurde.
Beamte der Raptor Squad und der Verkehrs- und Autobahnpolizei stoppten den Mann, der einen Toyota-Sedan fuhr, auf der Dargan Street in Yagoona. Eine Durchsuchung ergab Drogen, Bargeld und drei Handys, wie die Polizei von New South Wales mitteilte.
Die Ermittler verhafteten den Fahrer und brachten ihn in das Polizeirevier in Bankstown. Dort erhielt er die Anklage wegen des Verkaufs verbotener Drogen, Umgangs mit Geldern aus Straftaten und Nutzung eines nicht konformen Fahrzeugs. Er erhielt bedingte Kaution und erschien am 1. Januar 2024 vor Gericht.
Bei der forensischen Untersuchung eines Handys fand sich extremistischer Inhalt. Dies führte zu einer Durchsuchung seines Zuhauses in Bass Hill um 6 Uhr morgens am Mittwoch. Während der Suche sicherten die Beamten weitere Handys, Speichergeräte und ein Messer.
Die Polizei verhaftete ihn erneut. Diesmal erhielt er die Anklage, einen Transportdienst zur Besitznahme von extremistischem Material zu nutzen und ein verbotenes Waffen ohne Genehmigung zu besitzen oder zu verwenden, wie die Polizei mitteilte.
Der Mann erhielt Kaution. Er muss sich am 3. März vor dem Local Court in Bankstown verantworten.
Die Behörden haben den Namen des Mannes sowie Details zu dem extremistischen Material nicht veröffentlicht. Der Fall entstand aus routinemäßigen Patrouillen in Yagoona, einem südwestlichen Stadtteil von Sydney. Beamte der Raptor Squad konzentrieren sich auf Gebiete mit hohem Risiko für Drogen- und organisierte Kriminalität.
Die ursprüngliche Kontrolle enthüllte eine umfassendere Ermittlung. Drogen und Bargeld wiesen auf mögliche Schmuggel hin. Die Handys ermöglichten den Zugang zum Terrorismus-Aspekt.
Es wurden keine Bedrohungen für die Gemeinschaft gemeldet. Die Polizei von New South Wales betonte in ihrer Erklärung die öffentliche Sicherheit. „Weitere Ermittlungen werden fortgesetzt“, sagte ein Sprecher.
Terrorvergehen in Australien führen zu schweren Strafen. Der Besitz extremistischen Materials unter Bundesgesetzen kann zu bis zu sieben Jahren Gefängnis führen. Die Waffenanklage erhöht die Aufmerksamkeit.
Das Local Court in Bankstown behandelt die ersten Erscheinerungen in solchen Fällen. Die Anklagevertreter werden dort die Beweise darlegen. Der Mann bleibt unter Kaution, deren Bedingungen die Polizei nicht genauer beschrieb.
Dieser Vorfall zeigt, wie routinemäßige Polizeiarbeit nationale Sicherheitsfragen aufdecken kann. Verkehrsstopps führen selten zu Terrorismus-Ermittlungen. Doch die Aufmerksamkeit der Beamten zahlte sich hier aus.
Einwohner von Bass Hill und Yagoona zeigten Überraschung. Der Bereich sieht typisches Suburb-Leben mit gelegentlichen Kriminalmeldungen. Keine vorherigen Terrorismus-Verbindungen wurden öffentlich bekannt.
Polizeirazzien in Sydney zielen oft auf Extremismus ab. In den letzten Jahren gab es mehrere Verhaftungen im Zusammenhang mit Online-Radikalisierung. Dieser Fall passt zu diesem Muster, obwohl Details begrenzt bleiben.
Der Gerichtstermin am 3. März rückt näher. Erwartet werden weitere Enthüllungen. Die Anklagevertreter müssen die Natur des Materials und die Absicht des Mannes beweisen.
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