Ein 15-jähriger Schüler aus der 10. Klasse wurde am Mittwochmittag auf der Meerut-Hapur-Straße nahe dem Dorf Hajipur von bewaffneten Angreifern in einem Schulbus angegriffen. Der Vorfall ereignete sich, als der Junge nach einem Schulfachprüfungstermin in Shastri Nagar mit etwa 30 anderen Schülern in einem Schulbus unterwegs war. Laut Polizei stoppten die Angreifer den Bus, zwangen den Fahrer, anzuhalten, und stiegen ein, um die Schüler unter Waffen zu stellen.

Angriffsdetails und Verletzungen

Die Angreifer blockierten den Bus, zielten mit einer Waffe auf den Fahrer und stiegen ein. Sie versuchten, den Jungen aus dem Bus zu ziehen und attackierten ihn mit Todesabsicht. Der Junge erlitt Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule und bleibt weiterhin im Krankenhaus. Ein Video, heimlich von einem anderen Schüler im Bus aufgenommen, zeigt, wie die Angreifer den Jungen mehrmals auf den Rücken und in den Bauch schlagen.

Der Vater des Jungen, Yogesh Tyagi, ein lokaler Landwirt, sagte, er sei während eines Telefonats mit seinem Sohn, als der Angriff stattfand. Er hörte den Schreie seines Sohnes um Hilfe, konnte aber nichts tun. „Ich war während eines Telefonats mit meinem Sohn, als der Angriff stattfand. Ich hörte seine Schreie um Hilfe, konnte aber nichts tun“, sagte Tyagi.

Hintergrund und Polizei-Reaktion

Laut Polizei hängt der Angriff mit einem Streit zwischen Schülern zusammen, der seit sechs Monaten andauerte. Der Streit begann angeblich nach einem Kommentar in einem mobilen Chat. Die Angelegenheit war zuvor bei der Polizeistation gemeldet worden, wo eine Einigung erzielt wurde. Der Streit eskalierte jedoch am Mittwoch in Gewalt.

Basierend auf einer Beschwerde der Familie des Opfers, erstellte die Polizei eine Anzeige unter den Kapiteln 109 (Versuch des Mordes), 191 (Aufruhr), 115(2) (vorsätzliche Verletzung) und 351 (kriminelle Erpressung) des indischen Strafgesetzbuches (IPC) gegen zwei benannte Täter und andere unbekannte Personen. Einer der Beschuldigten soll ein Klassenkamerad des Opfers sein. Der Stadtpolizeichef Ayush Vikram Singh sagte, dass Bemühungen unternommen werden, die Täter festzunehmen und den Hintergrund des Angriffs zu klären.

Auswirkungen auf Schüler und Eltern

Der Angriff hat bei Eltern und Lehrern Sorgen um die Sicherheit von Schülern geweckt, die zur Schule und von der Schule fahren. Viele Eltern in der Gegend drückten Angst und Wut über den Vorfall aus und forderten strengere Sicherheitsmaßnahmen und eine bessere Überwachung der Schülerinteraktionen. „Dies ist ein schockierender und beängstigender Vorfall, der nicht leichtfertig abgetan werden sollte“, sagte ein Elternteil, das Anonymität gewünschte. „Unsere Kinder sind nicht mehr sicher.“

Der Vorfall im Schulbus hat auch die Aufmerksamkeit lokaler Behörden erregt, die aufgefordert wurden, die Umstände, die zum Angriff führten, zu untersuchen. Offizielle stellten klar, dass sie eng mit der Polizei zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Stadtpolizeichef Ayush Vikram Singh betonte, dass die Polizei den Fall mit der größten Sorgfalt behandelt und alle rechtlichen Verfahren zur Identifizierung und Festnahme der Täter befolgt. „Wir sind entschlossen, die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten und alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen“, sagte er.

Der Vorfall hat auch zu Forderungen nach erhöhter Aufklärung über die Gefahren der Online-Kommunikation unter Schülern und der Notwendigkeit besserer Konfliktlösungsmethoden in Schulen geführt. Lehrkräfte und Eltern drängen nun darauf, in Schulen stärkere Maßnahmen zur Verhütung solcher Vorfälle umzusetzen.