Meta hat mit Mark Zuckerberg einen Deal abgeschlossen, um den Gründungsmitglied daran zu hindern, Kalifornien zu verlassen. Der Deal erlaubt Zuckerberg, Aktien zu verkaufen, ohne die Kontrolle über das Unternehmen zu verlieren. Das geplante Steuergesetz für Milliardäre ist noch nicht verabschiedet. Kalifornien stimmt am 3. November über das Gesetz ab.

Zuckerbergs Bedenken und Verhandlungen

Zuckerberg, der laut Forbes ein Vermögen von 226 Milliarden Dollar besitzt, teilte Metas Vorstand mit, er erwäge, seine Hauptwohnsitz außerhalb Kaliforniens zu legen. Er betonte, dass der Verkauf seines Hauses öffentlich werde und von Mitarbeitern kommentiert werden würde. Das führe zu Fragen für die Unternehmensführung.

Ein spezielles Gremium bei Meta entschied, dass es „kritisch wichtig“ sei, Zuckerberg in seiner Führungsfunktion und in Kalifornien zu halten. Das berichtete der BBC. Ziel sei es, das Unternehmen von seinem Hauptsitz aus zu leiten, „während dieser Zeit ungewöhnlicher Herausforderungen und Konkurrenz in der Branche“.

Struktur des Deals

Nach dem Deal erhält Zuckerberg neue Aktien, die er verkaufen kann, um eine mögliche Steuerschuld zu begleichen, falls Kalifornien Proposition 40 verabschiedet. Der Guardian berichtete, dass Meta eine neue Aktienklasse mit nicht-abstimmbaren Rechten einführt. Alle bestehenden Aktionäre erhalten zwei dieser Aktien für eine. Das ermöglicht Zuckerberg, einige dieser C-Aktien zu verkaufen, ohne seine Kontrolle zu verlieren.

In Gegenzug verpflichtet sich Zuckerberg, in Kalifornien oder wo immer Meta seinen Hauptsitz unterhält, für acht Jahre zu bleiben. Der Guardian fügte hinzu, dass aktuelle Umfragen zeigen, dass Prop 40 noch keine Mehrheitsunterstützung genießt. Technologie-Milliardäre investieren viel Geld, um das Gesetz abzulehnen. Dazu gehören Google-Gründer Sergey Brin, Palantir-Gründer Peter Thiel und ehemaliger Google-Chef Eric Schmidt.