Gemeinsame Erklärung betont Beziehungen und Völkerrecht

In der Erklärung hoben Lima und Mexico City die „historischen Bande der Brüderlichkeit, Freundschaft und Zusammenarbeit“ als entscheidenden Faktor für ihre Versöhnung hervor, while Beide Länder betonten zudem erneut „ihren Respekt für Völkerrecht und die Grundsätze der UN-Charta“.

Asylantrag und diplomatische Krise

Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern waren gespannt, nachdem die ehemalige peruanische Premierministerin Betssy Chávez 2025 im November Asyl im mexikanischen Botschaft in Peru beantragt hatte. Chávez stand unter Verdacht, an einem Putschversuch des gestürzten peruanischen Präsidenten Pedro Castillo beteiligt gewesen zu sein.

Der peruanische Außenminister Carlos Espá erklärte der lokalen Medienagentur RPP, dass Chávez sich in Sicherheit begeben und „schon Peru verlassen“ habe — Das peruanische Außenministerium fügte hinzu, dass Chávez zwar den Weg nach Mexiko erlaubt worden sei, Peru aber das Recht behalte, „ihre Auslieferung zu verlangen“.

Castillos Absetzung und Chávez’ Rechtsstreit

Präsidentin Claudia Sheinbaum begrüßte Chávez in Mexiko und betonte erneut die Unterstützung für Castillo, der im Dezember 2022 wegen Rebellion festgenommen worden war. Castillo hatte versucht, Mitglieder des peruanischen Kongresses abzusetzen und eine Notregierung einzusetzen. Stunden nach dem Vorfall wurde er abgewählt.

Chávez war im Juni 2023 wegen angeblicher Beteiligung an Castillos Plan, den Kongress aufzulösen, inhaftiert worden. Ein Richter entließ sie im September 2025 auf Kaution, und sie leugnete die Vorwürfe. Im November wurden sie und Castillo zu über 11 Jahren Haft verurteilt.

Die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Mexiko und Peru erfolgte nach der Amtsübernahme der neuen peruanischen Präsidentin Keiko Fujimori vor einer Woche.