Microsoft hat die internen Lizenzverträge für Anthropics Claude Code in seiner Experiences & Devices Division, die für Windows, Office, Teams und Surface zuständig ist, beendet, Ingenieure sollen bis Juni 2026 auf GitHub Copilot CLI umsteigen, wie AD HOC NEWS berichtet. Die Entscheidung fiel. Nachdem die Kosten aufgrund des tokenbasierten Preismodells stark angestiegen waren, was sich für die interne Nutzung als nicht tragbar erwies, Auch GitHub Copilot wechselt im Juli 2026 auf ein nutzungsabhängiges Abrechnungsmodell, wobei die Preise in den USA um 20 bis 37 Prozent steigen.
Teure Umstellung für Microsoft und GitHub
Wie AD HOC NEWS weitergibt. Gab es zwischen Mai 2025 und April 2026 insgesamt 257 Vorfälle, davon 48 als schwer eingestuft, as Der schlimmste Monat war Februar 2026 mit 37 Unterbrechungen. Am stärksten betroffen war der CI/CD-Service Actions, der 57 dieser Vorfälle verzeichnete; Die Ursache liegt laut Angaben bei der verspäteten Migration zu Microsofts Azure-Cloud, da GitHub weiterhin auf älteren Rechenzentren zurückgreift, die sich nicht effektiv skalieren lassen. Technologiechef Vlad Fedorov hatte ursprünglich versprochen, die Kapazitäten zu verzehnfachen, räumte aber im Februar ein, dass das Ziel nicht ausreiche; GitHub müsse nun eine Auslastung von dreißig Mal dem aktuellen Niveau erreichen.
Anthropic lanciert Claude Opus 4.8 inmitten des Wettbewerbs
An dem Tag, an dem Microsoft seine Entscheidung traf, stellte Anthropic die neue Version Claude Opus 4.8 seines Large Language Models vor, as Laut Anthropic bietet das Modell Verbesserungen in der Codierung, im logischen Denken und bei Wissensarbeit. Es enthält außerdem eine „effort control“-Funktion, die es Benutzern ermöglicht, den Rechenaufwand für eine Aufgabe zu regulieren, um Kosten zu kontrollieren. Der schnelle Modus von Opus 4.8 ist dreimal günstiger als vorherige Versionen, wie Business Insider berichtet.
Opus 4.8 wurde zudem mit einer „dynamic workflows“-Funktion in Claude Code eingeführt, die es dem Modell ermöglicht, große Codierungsaufgaben zu bewältigen. Frühzeitige Tester berichteten, dass das Modell zuverlässiger sei und bei agentenbasierten Aufgaben bessere Entscheidungen treffe, wie Anthropic angibt. Das Unternehmen hob zudem hervor, dass Opus 4.8 in den Super-Agent-Tests alle Fälle von Anfang bis Ende bearbeitete und dabei die Vorgängermodelle sowie GPT-5.5 übertraf.
Der Kampf um Marktanteile im KI-Bereich
Business Insider weist darauf hin, dass Anthropic und OpenAI in einem hohen Wettbewerb um technologische und Marktüberlegenheit stehen. Anfang Februar stieg der Unternehmenswert von Anthropic auf 380 Milliarden Dollar, während OpenAI im März einen Wert von 852 Milliarden Dollar hatte. Die Veröffentlichung von Opus 4.8 fällt mit der Einführung von OpenAIs GPT-5.5 im April zusammen. Anthropic stellte außerdem eine neue Funktion namens „effort control“ vor, die Benutzern mehr Kontrolle über Ressourcenallokation und KI-Kosten gibt.
Laut Ecosistema Startup intensivierte sich der Wettbewerb zwischen Anthropic und OpenAI am 5. Februar 2026, als beide Unternehmen ihre neuesten Codierungsmodelle, GPT-5.3-Codex und Claude Opus 4.6 – gleichzeitig lancierten. Diese Modelle markierten den Beginn dessen, was die Branche als „Kriege um KI für Code“ bezeichnet, einen Kampf um den wertvollen Markt für Unternehmenssoftwareentwicklung. Laut OpenAI-Chef Sam Altman wurde GPT-5.3-Codex bei der Entwicklung eingesetzt, um das eigene Training und Deployment zu optimieren.
Microsofts Entscheidung, nach nur sechs Monaten die interne Nutzung von Claude Code einzustellen, unterstreicht die finanziellen Risiken von tokenbasierten Preismodellen. Laut Ecosistema Startup hatte das Unternehmen sein jährliches KI-Budget schnell ausgeschöpft. Anthropic wechselte von einem Flatrate-Modell zu einem tokenbasierten Modell, was zu unerwarteten Kosten führen kann – besonders bei Codierungsagenten, die mehr Ressourcen verbrauchen. Obwohl das Modell große Dateien verarbeitet, mehrere Iterationen durchführt und umfangreiche Code-Ausgaben generiert, was alles zu steigenden Kosten führt, sind diese oft erst bei der endgültigen Rechnung sichtbar, was das Budgetieren für Unternehmen schwierig macht.
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