Der Hunger weltweit ist für das dritte Jahr in Folge gesunken. 2025 betroffen waren 7,8 Prozent der Bevölkerung, nach 8,1 Prozent im Jahr 2024, wie der Weltbericht 2026 zur Ernährungssicherheit und Ernährung zeigt. Dennoch bleibt der Anteil derer. Die sich eine gesunde Ernährung nicht leisten können, laut den Berichterstattern „extrem hoch“.
Kosten einer gesunden Ernährung
Der Bericht berechnete. Dass eine gesunde Ernährung täglich 4,28 Kaufkraftparitäten (PPP) kostet; Das liegt über der Extremarmutsgrenze von drei PPP-Dollar pro Person; Das bedeutet, dass in vielen Ländern eine gesunde Ernährung für Menschen in extremer Armut unerschwinglich ist. Maximo Torero, Chefökonom der FAO, betonte, dass Regierungen traditionell auf Subventionen für Getreide und stärkehaltige Grundnahrungsmittel fokussiert haben, statt auf Fleisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse; Dieser Ansatz liefert Kalorien, nicht aber eine abwechslungsreiche Ernährung, was zu steigenden Übergewichts- und chronischen Krankheitsraten führt.
Gesundheitsrisiken und politische Reaktionen
Die WHO gibt an, dass die Rate an Erwachsenen mit Übergewicht von 12,1 Prozent im Jahr 2012 auf 16,2 Prozent im Jahr 2024 gestiegen ist. Torero forderte dringende Maßnahmen zur Bekämpfung der wachsenden Übergewichtskrise und hob die Notwendigkeit von Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Entwicklung hervor. Die Modellrechnungen des Berichts zeigen, dass effizientere Lieferketten die Kosten für Fleisch, Milchprodukte und frische Lebensmittel senken könnten.
Gesundheitskontext weltweit
Während der Bericht sich auf die steigenden Kosten einer gesunden Ernährung konzentriert, tritt ein weiteres Gesundheitsproblem auf. Laut WHO erkrankten acht Menschen an Bord der niederländischen Kreuzfahrtschiffes MV Hondius an einer Hantavirus-Infektion, drei starben. Maria van Kerkhove, Direktorin für Epidemie- und Pandemievorbereitung bei der WHO, betonte, dass dies keine Bedronung auf Pandemie-Niveau sei. Der beteiligte Hantavirus-Typ, Andes-Virus, ist selten und verbreitet sich durch enge und langfristige Kontakte, insbesondere innerhalb von Haushalten oder bei Pflegepersonen. Anders als bei Coronaviren ist mit einer globalen Ausbreitung nicht zu rechnen.
Beide Probleme – unerschwingliche gesunde Ernährung und neue Gesundheitsbedrohungen, zeigen den Bedarf nach globaler Zusammenarbeit und politischer Reform. FAO und WHO fordern einen umfassenderen Ansatz für Lebensmittelproduktion und öffentliche Gesundheit, um für alle Leistbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
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