Hinaupoko Devèze, 23 Jahre alt und aus Tahiti stammend, wurde am 6. Dezember 2025 in der Zénith d’Amiens zur Miss Frankreich 2026 gekrönt. Ihr Sieg markiert einen Wendepunkt für das Wettbewerbsformat, wie Paris Match betont: mehr Fokus auf psychische Gesundheit, kulturelle Vielfalt und neue Schönheitsvorstellungen. Devèze, die in Tahiti und Neukaledonien aufwuchs, bevor sie nach Südfrankreich zog, kämpfte während der Pandemie schwer, unter anderem mit einem Burnout, den sie mit Unterstützung ihres Vaters, Psychiater, und ihrer Mutter, eine Krankenschwester, überstand.

Neue Wege im Miss-Frankreich-Wettbewerb

Devèzes Geschichte der Resilienz und ihre vielfältige Hintergrundgeschichte, darunter das Aufwachsen in einer Wiederverheiratetenfamilie mit fünf Halbgeschwistern, machten sie zur Ikone der Inklusivität. Nach ihrer Genesung wandte sie sich der Psychologie zu und arbeitete in der nachhaltigen Tourismusbranche in Französisch-Polynesien. Erst nach einer Einladung, Tahiti zu vertreten, entschied sie sich, am Wettbewerb teilzunehmen. 2023 begann sie mit Modeln und gewann durch ihre Authentizität und Charisma Aufmerksamkeit.

Miss Frankreich 2027 wird im Dezember 2026 stattfinden. Vor dem Event wählt jede Region ihre Vertreterin. Der Regionalwettbewerb Île-de-France ist für den 20. September 2026 im Espace Pierre Bachelet in Dammarie-lès-Lys angesetzt. Devèze wird voraussichtlich teilnehmen. Die Departementswahlen laufen noch, wobei Miss Essonne 2026 am 17. Mai und Miss Paris Juliette Bizot bereits am 5. Mai in Paris gekrönt wurde.

Aktuelle Neuigkeiten zum französischen Fußball-Team

Zugleich bereitet sich das französische Fußballteam auf die WM vor, doch einige unerwartete Abwesenheiten fallen auf. Laut Deschamps fehlen zentrale Spieler wie Camavinga und Kolo Muani. Camavinga hatte eine schwere Saison mit reduziertem Spielanteil und Verletzungen. Deschamps betonte, dass er für die Mannschaftsgleichgewichte sorgen müsse: „Ich muss Entscheidungen treffen, die Mannschaftsstruktur muss auch bei Verteidigern, Mittelfeldspielern und Stürmern ausgewogen sein. Aber ich verstehe und ahne sein riesiges Enttäuschungsgefühl heute Abend.“

Auch der Torwart Lucas Chevalier fehlt, nachdem er bei PSG seinen Startplatz verloren und seit Januar nicht mehr gespielt hat. Deschamps betonte, dass sportliche Leistung der Hauptkriterium sei: „Ich verstehe, dass Lucas Chevalier enttäuscht sein könnte, aber er hat seit mehreren Monaten nicht mehr gespielt. In der Zeit, in der er Spielzeit hätte bekommen können, bekam er keine.“

Starke Offensive und WM-Hoffnungen Frankreichs

Trotz der Abwesenheiten bleibt das französische Team stark. Kylian Mbappé, Ballon d’Or-Gewinner Ousmane Dembélé, Désiré Doué, Michael Olise, Rayan Cherki und Maghnes Akliouche bilden eine starke Angriffsreihe. Torwart Robin Risser wurde nach einer herausragenden Saison mit Lens berufen, wo er dabei half, die zweitbeste Abwehr in der Ligue 1 zu etablieren. Risser wird hinter Mike Maignan und Brice Samba als dritter Torwart eingesetzt.

Frankreich wurde in Gruppe I gelost und trifft dort auf Senegal, Irak und Norwegen. Deschamps betonte Ambitionen, aber auch Bescheidenheit: „Ich habe Ambitionen und möchte, dass die Spieler sie auch haben. Aber ich will nicht, dass wir unsere Bescheidenheit verlieren. Ich werde nicht verstecken oder sagen, dass wir nicht zu den Teams gehören, die das Potenzial haben, Weltmeister zu werden. Aber es gibt acht, vielleicht zehn Teams, die das auch sagen können.“