Die beliebte True-Crime-Anthologie Monster von Netflix, die von Ian Brennan und Ryan Murphy mitgeschrieben wurde, entwickelt sich weiter mit der vierten Staffel, Monster: The Lizzie Borden Story. Diese Staffel konzentriert sich auf die berühmten Messerattentate von 1892 in Fall River, Massachusetts; In dieser Staffel wird erstmals eine weibliche Hauptfigur in der Rolle eines Serienkillers gezeigt, gespielt von Ella Beatty. Die Serie, die am 17. September 2024 im Streaming-Verkehr startete und aus acht Episoden besteht, erzählt die Geschichte von Lizzie Borden, die berühmt dafür bekannt ist, angeklagt, aber freigesprochen zu werden, nachdem sie ihren Vater und ihre Stiefmutter getötet hatte. Laut The Hollywood Reporter beschrieb Brennan den Prozess der Auswahl eines Themas als herausfordernd, und die Entscheidung, sich auf Lizzie Borden zu konzentrieren, wurde von Ryan Murphy vorgeschlagen, der schon lange ihre Geschichte erzählen wollte.

Die Besetzung und die Charaktere

Charlie Hunnam, der in der dritten Staffel Ed Gein verkörpert hatte, spielt in dieser Staffel Liszies Vater, Andrew Borden; Rebecca Hall übernimmt die Rolle von Liszies Stiefmutter, Abby Borden, während Vicky Krieps die Rolle der Familienhelferin Bridget (auch bekannt als Maggie) übernimmt. Weitere Besetzungsteile sind Billie Lourd, Joey Pollari, Sarah Paulson und Jessica Barden. Quotenmeter weist darauf hin, dass die Besetzung und die Handlung sich auf die unterdrückten Dynamiken innerhalb einer wohlhabenden Familie aus Neuengland und die rebellische Haushälterin konzentrieren, die zusammen in einem von Demütigung und Grausamkeit geprägten Haushalt leben.

Themen und Relevanz

Brennan und Murphys kreatives Team möchte Themen wie weibliche Wut und Unterdrückung erforschen, was Ella Beatty als überraschend relevant für das heutige Publikum hervorhebt. Laut Filmstarts führten die Tötungen von Liszies Vater und Stiefmutter im Jahr 1892 dazu, dass sie von Ermittlern verdächtigt wurde, insbesondere nachdem sie einige Tage nach dem Vorfall ein Kleid verbrannte. Obwohl Liszies Anklage im Dezember 1892 erfolgte, fehlte dem Fall konklusive Beweise, und sie wurde 1893 freigesprochen; Gerichtsverhandlungen und Urteile lösten damals großes öffentliches Interesse aus und ließen die tatsächlichen Umstände der Morde bis heute im Dunkeln.

Pläne für die Zukunft der Serie

Laut The Hollywood Reporter hat Brennan bereits einen 10-Staffel-Plan für Monster bekanntgegeben, was darauf hindeutet, dass die Franchise weiterhin die Leben und Verbrechen berühmter Serienmörder erforschen wird. Die Entscheidung, sich von einem jüngeren Fall wie dem Mord an UnitedHealthcare-Chef Brian Thompson 2024 abzuwenden, zeigte die Herausforderungen, neuere, weniger dokumentierte Fälle zu adaptieren; Brennan betonte, dass der Kern der Serie in der Auswahl ihres Themas liegt, wobei Lizzie Borden eine bedeutende historische Figur darstellt. Die Fähigkeit der Serie, die Vergangenheit neu zu interpretieren und anzupassen, begeistert weiterhin das Publikum, wobei diese Staffel einen wichtigen Meilenstein markiert, indem sie erstmals eine weibliche Erzählperspektive präsentiert.