CHANDIGARH – Ein Polizist aus Punjab, der während der Terrorattacke im Juli 2015 in Dinanagar als ‘Leser’ für einen stellvertretenden Superintendent tätig war, hat keinen Anspruch auf eine Auszeichnung, entschied der Oberhof von Punjab und Haryana. Richter Jagmohan Bansal lehnte die Klage von Jasbir Singh ab und betonte, dass Vorteile für Verletzungen im Kampf strenge Nachweise einer direkten Beteiligung erfordern.
Der Gerichtshof zeichnete eine klare Grenze für Auszeichnungen. Singh argumentierte in seiner Klage, er habe sich im Polizeirevier Dinanagar gemeldet und die Terroristen mutig konfrontiert. Er forderte Gleichheit mit anderen, die Auszeichnungen erhielten, auch wenn einige angeblich nicht anwesend waren. Der Richter widersprach scharf.
„Es kann keinen negativen Gleichheitsanspruch geben“, heißt es in der Entscheidung. Gerichte würden illegale Vorteile nicht einfach vergeben, um frühere Fehler zu korrigieren, fügt es hinzu. Administrativer Schutz für Verletzungen im Kampf bleibt eng begrenzt. Singh hatte an diesem Tag keine Waffe dabei. Seine Rolle blieb administrativ.
Die Details der Attacke sind schwerwiegend. Am 27. Juli 2015 stürmten bewaffnete Terroristen in Uniformen der Armee das Polizeirevier in Dinanagar im Bezirk Gurdaspur. Sie töteten und verletzten sowohl Polizisten als auch Zivilisten. Der Angriff löste eine heftige Gegenoperation aus.
Die Regierung von Punjab reagierte schnell. Maßnahmen umfassten volle Gehälter bis zur Pensionierung für Familien von getöteten Mitarbeitern. Verletzte Mitarbeiter erhielten Beförderungen und kostenlose medizinische Versorgung. Zivilisten, die Schäden erlitten, bekamen Geldhilfe; auch Hinterbliebene. Freiwillige Polizeibeamte und Verwandte erhielten Vorteile bei der Rekrutierung.
Singh forderte dieselben Beförderungsvorteile. Behörden lehnten dies ab. Er wandte sich an das Gericht. Richter Bansal prüfte die Akten. Es gab keine Beweise, die Singh in den Schusswechsel verwickelt zeigten, heißt es in der Entscheidung. Leser bearbeiten Papierkram, nicht Kämpfe, für DSPs.
Die Entscheidung setzt ein Präzedenzfall. Auszeichnungen erfordern Tapferkeit im Kampf. Gleichheitsansprüche scheitern ohne entsprechendes Risiko. Die Polizeiführung in Punjab lobte die Klarheit. Sie begrenzt lose Interpretationen von Antiteror-Heldentaten.
Singhs Team kündigte an, Berufung zu erwägen. Die Türen des Oberhofs bleiben offen. Für den Moment bleibt die Entscheidung bestehen. Die Narben von Dinanagar bleiben. Fünf Jahre später hallen die rechtlichen Streitigkeiten noch nach.
Ein breiterer Kontext prägt solche Fälle. Terrorangriffe führen zu eilig vergebenen Belohnungen. Politiker genehmigen Pakete inmitten öffentlicher Trauer. Gerichte sichten später Fakten von Hysterie. Diese Entscheidung begrenzt Übermaße.
Punjab steht weiterhin unter Bedrohung. Gurdaspur liegt nahe der Grenze zu Pakistan. Terroristen erkunden die Grenzen oft. Die Polizei bereitet sich vor. Beförderungen motivieren Frontdienst. Grenzen sind wichtig, sagen die Richter.
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