Das zweite Indian Bison Festival in Debrigarh Wildlife Sanctuary in Odisha fand am Donnerstag statt und zog über 600 Teilnehmer aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen an. Das Festival, das im Herzen des Schutzgebiets stattfand, bot eine einzigartige Nachtwandertour, die den Teilnehmern eine seltene Gelegenheit gab, die Wildnis unter den Sternen zu erleben.
Konservierung und Bildung im Vordergrund
Das Event begann mit Expertenrunden über den Indian Bison, auch Gaur genannt, gefolgt von einer Dokumentation über Wildtiere. Ein Zeichnungswettbewerb für Schüler und Studierende stand im Mittelpunkt, mit Themen, die sich auf die Stärke der Wildnis und das Erbe der ikonischen Tierarten Indiens konzentrierten.
Teilnehmer wurden in zwei Kategorien unterteilt: Junge Schüler, die sich mit dem Thema „Stärke der Wildnis – Stolz des Debrigarh-Schutzgebiets“ beschäftigten, und ältere Studierende, deren Thema „Wildes Erbe Indiens – Der mächtige Gaur“ lautete. Sieger erhielten Preise für ihre Arbeiten, was die Jugendbeteiligung an der Wildtierkonservierung förderte.
Auch die Leistungen von Frontlinien-Konservierungsmitarbeitern wurden gewürdigt. Preise wurden an die besten Förster und Waldschützer verliehen, die sich um den Schutz und die Konservierung der Gaur-Population im Schutzgebiet bemüht haben.
Erlebnisaktivitäten bieten einzigartige Einblicke
Nach den Morgenveranstaltungen nahmen die Teilnehmer an einer 2,5-stündigen Gaur-Safari im Schutzgebiet teil. Die Erfahrung umfasste auch Sternbeobachtungen für diejenigen, die die Nachtwandertour gewählt hatten. Unter dem klaren Nachthimmel beobachteten Besucher Sternbilder wie das Saptarishi-Mandal und Orion, mit dem Schutzgebiet und dem nahegelegenen Hirakud-Feuchtgebiet im Hintergrund.
Das Festival umfasste auch einen Besuch auf Bat Island und Island Café am nächsten Morgen. Dort konnten Besucher über 1.000 Fruchtfledermäuse, auch Fledermausflieger genannt, beobachten, die auf der Insel rasten. Diese Aktivität bot eine einzigartige Gelegenheit, mehr über die Biodiversität der Region zu lernen.
Debrigarh Wildlife Sanctuary hat sich als kritische Konservierungszone für den Indian Bison in Ostindien etabliert. Kürzliche Feldbeobachtungen schätzen die Population auf etwa 848 Individuen, was einem Anstieg von fast 190 Tieren im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Schutzgebiet mit seiner Mischung aus Grasland und Wald unterstützt erfolgreiches Brüten und Nachwuchs, mit häufigen Beobachtungen von Herden und der Anwesenheit von Kalben.
Laut Beamten bietet das Schutzgebiet aufgrund seiner starken ökologischen Integrität und seines ausgewogenen Ökosystems großes Potenzial als langfristige Quellpopulation für die Gaur-Konservierung in Indien. Laufende Initiativen wie Habitat-Management, Wiederherstellung von Graslanden, Feuchtgebietsschutz und systematische Bevölkerungsüberwachung zielen darauf ab, das Schutzgebiet weiter als sicheren Brutort für die Art zu stärken.
Himanshu Lal, IG der Polizei im Norden von Sambalpur, und der indische Bison-Experte Dr. K Shankar nahmen an dem Event teil. Auch lokale Wildtierbegeisterte aus Bezirken wie Sambalpur, Bargarh, Jharsuguda, Sonepur und Bolangir waren anwesend. Etwa 600 Mitglieder der EDC (Eco Development Committee) aus den umliegenden Dörfern nahmen ebenfalls teil.
Mit seiner wachsenden Reputation als Zentrum der Wildtierkonservierung zieht Debrigarh Wildlife Sanctuary weiterhin Aufmerksamkeit von Konservationsforschern, Wissenschaftlern und Naturbegeisterten an. Das Festival fördert nicht nur das Bewusstsein für den Gaur, sondern betont auch die Bedeutung der Erhaltung der einzigartigen Biodiversität der Region.
Laut Beamten sind die Konservierungsmaßnahmen im Schutzgebiet Teil eines umfassenderen Vorhabens, um die Überlebenschancen des Indian Bison in der Region zu sichern. Der Erfolg des Festivals wird erwartet, weitere Gemeinschaftsengagement und Unterstützung für Wildtierkonservierungsmaßnahmen in Odisha zu fördern.
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