US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben nach ihrem Gipfel in Peking eine Geschäftsbeziehung vereinbart, wie Berichte zeigen; Die beiden Führer einigten sich darauf, die Beziehung zwischen den USA und China neu zu definieren als ‘strategische Stabilität’, wie Xinhua berichtete. Dieses neue Konzept soll ‘strategische Leitlinien für die nächsten drei Jahre und darüber hinaus’ liefern.

Strategische Stabilität als neues Konzept

Der chinesische Bericht über das Treffen zwischen Trump und Xi enthielt eine Passage, die möglicherweise die wichtigste Erklärung des Gipfels darstellt: den Vorschlag, eine ‘konstruktive, strategisch stabile Beziehung zwischen China und den USA’ aufzubauen. Laut The Diplomat ist dieses Konzept nicht neu, sondern vielmehr eine Fortsetzung eines Musters, das fast drei Jahrzehnte zurückreicht — Der gemeinsame Erlass von Jiang Zemin und Bill Clinton im Jahr 1997 verpflichtete beide Seiten, eine ‘konstruktive strategische Partnerschaft’ aufzubauen.

Peking verwendet nicht ohne Grund solche präzisen Formulierungen. Jede davon ist eine ‘tragende Wand’ bei der Definition der Beziehung. Der Xinhua-Bericht bot das erste offizielle Vokabular, um den Gipfel zu verstehen. Die Seite, die die Beziehung benennt, versucht, die Kriterien zu bestimmen, unter denen sie gelesen wird. Dieser Schritt von Xi ist Teil einer langfristigen Entwicklung, nicht nur ein Gipfel-Effekt.

Trump konzentriert sich auf Geschäftsbeziehungen

Trumps Besuch in Peking war sein erster Staatsempfang in China in fast einem Jahrzehnt, wie CSIS berichtet. Der Gipfel wurde ursprünglich durch den Iran-Konflikt verschoben, was auch die Erwartungen an bedeutende diplomatische Durchbrüche verringerte. Trotzdem betonte Trump den Geschäftsaspekt der Beziehung. Er sagte letzte Woche: ‘Wir führen viel Geschäft mit China’ und fügte hinzu, dass die USA ‘viel Geld’ durch den Handel mit China verdienen.

Trump erwähnte auch, dass das Treffen aufgrund der wirtschaftlichen Politik Chinas und der Bedrohung für US-Arbeitsplätze ‘sehr schwierig’ sein werde, wie CSIS berichtete. Dennoch bestätigte er im Rahmen eines Telefonats mit Xi am 10. Februar seine Verpflichtung gegenüber der ‘One-China’-Politik, die die Volksrepublik China als einzige legitime Regierung anerkennt.

Taktische Anpassung und regionale Auswirkungen

Während der US-China-Gipfel das zentrale Ereignis war, spielten auch andere regionale Dynamiken eine Rolle. Laut CNN bewegen sich Indien und China in Richtung einer ‘vorsichtigen, aber taktischen Annäherung’ aufgrund von Trumps Handelspolitik. Trumps Ankündigung einer neuen Grundzollrate von 25 Prozent in Indien – später auf 50 Prozent erhöht, um die Einkäufe von russischem Öl zu bestrafen – spiegelt die langfristige Druckkampagne wider, die er gegen China betreibt. Dies hat ein gemeinsames Interesse zwischen Neu-Delhi und Peking geschaffen.

Indiens Premierminister Narendra Modi plant angeblich, zum Gipfel der Shanghai Cooperation Organization in diesem Monat zu reisen. Sollte dies bestätigt werden, wäre dies Modis erster Besuch in China in sieben Jahren. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagte, Peking ‘begrüßt’ Modi zum Treffen und fügte hinzu, dass der Gipfel eine ‘Versammlung von Solidarität, Freundschaft und fruchtbaren Ergebnissen’ sein werde.

Die Kritik der Trump-Administration an Indiens Energiebeziehungen zu Russland hat eine Tür für Peking geöffnet. Diese taktische Anpassung ist eine Reaktion auf Washington, das strategische Partner und geopolitische Rivalen mit dem gleichen transaktionalen Ansatz behandelt. Dieser Wechsel betrifft nicht nur wirtschaftliche Politik, sondern auch den breiteren geopolitischen Kontext in Asien.