Kim bezeichnet Atomrüstung als strategischen Kurs

Kim bezeichnete die Atomrüstung der Flotte als einen „strategischen Kurs“, um die Streitkräfte für „vielseitige und effiziente Operationen“ bereit zu halten; Dies unterstreicht Pjöngjangs Bemühen, seine militärischen Fähigkeiten auszubauen, trotz harter internationaler Sanktionen.

Pjöngjang nennt sich ‘unumkehrbares’ Atomstaat

Nordkorea sagt, das Kriegsschiff Choe Hyon sei mit einigen seiner „stärksten Waffen“ ausgestattet, but Kim hat bereits einen Marschflugkörpertest von dem Schiff überwacht; Er kündigte zudem an, in Kürze ein weiteres großes Zerstörer, den Kang Kon, in Dienst zu stellen.

Kim hat Pläne angekündigt, Kriegsschiffe der 10000-Tonnen-Klasse in Dienst zu stellen. Diese Größe würde symbolisch den Abstand zur südkoreanischen Marine verringern und Nordkorea näher an die blauen-Wasser-Fähigkeiten der USA und Südkoreas rücken.

Pjöngjang sieht Ausbau als Abschreckung

Pjöngjang, das sich selbst als „unumkehrbares“ Atomland bezeichnet, begründet den Ausbau als Abschreckung gegen Washington und Seoul. Auf der koreanischen Halbinsel gilt der Krieg immer noch als technisch bestehend. Kim hat die Verbündeten beschuldigt, die Region „an den Rand eines Atomkriegs“ zu bringen.

Kims Äußerungen erfolgen inmitten gestiegener Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Nordkorea entwickelt weiterhin seine Atom- und Raketenkapazitäten, trotz internationaler Sanktionen. Die Indienststellung des Choe Hyon ist das neueste Beispiel für diesen militärischen Ausbau.

Staatliche Medien betonten Kims Anwesenheit bei der Indienststellung, zeigten ihn, wie er das Kriegsschiff inspizierte und Soldaten ansprach. Die von der Regierung veröffentlichten Bilder und Erklärungen unterstreichen die Bedeutung einer starken Marine in Nordkoreas militärischer Strategie.

Kims Ankündigung passt zu seiner umfassenderen Strategie, die Streitkräfte zu stärken, um vermeintliche Bedrohungen durch die USA und Südkorea abzuwehren. Nordkorea hat seit langem versucht, seine Fähigkeit zu demonstrieren, seine Grenzen zu überschreiten.

Die 10000-Tonnen-Klasse-Kriegsschiffe, von denen Kim sprach, würden einen bedeutenden Ausbau der nordkoreanischen Marine darstellen. Derzeit betreibt die südkoreanische Marine Schiffe ähnlicher Größe, und die USA verfügen über eine deutlich größere Flotte solcher Schiffe.

Kims Regierung hat keine weiteren Details zum Zeitplan für die Indienststellung der 10000-Tonnen-Klasse-Schiffe geliefert. Doch die Verpflichtung signalisiert einen beschleunigten Ausbau der Marine.

Der militärische Ausbau Pjöngjangs hat internationale Sorge ausgelöst. Die USA und ihre Verbündeten haben auf Nordkoreas Atom- und Raketenprogramme Sanktionen verhängt. Trotz dieser Maßnahmen testet und entwickelt Nordkorea weiterhin neue Waffensysteme.

Die koreanische Halbinsel bleibt in einem angespannten Zustand. Nord- und Südkorea befinden sich immer noch technisch im Krieg, seit der Koreakrieg 1950,1953 mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedensvertrag endete. Kims Äußerungen deuten darauf hin, dass er die USA-Südkorea-Allianz als direkte Bedrohung für die Sicherheit Nordkoreas sieht.

Kims neueste militärische Ankündigungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die regionalen Sicherheitsdynamiken verändern. Die USA und Südkorea führen weiterhin gemeinsame militärische Übungen durch, die Pjöngjang als Provokation betrachtet.