ABEO KUTA — Das Justizministerium von Ogun hat am Samstag Berichte zurückgewiesen. Diese deuteten an, die Beratung vom 18. Februar kritisiere die Polizei. Die Mitteilung richte sich an die Bevölkerung, teilten Beamte mit. Sie soll den Trend stoppen, Zivil- oder Haushaltsstreitigkeiten als Straftaten zu melden.
Generalstaatsanwalt und Justizkommissar Oluwasina Ogungbade, Senior Advocate of Nigeria, veröffentlichte die Klärung in Abeokuta. Solche Missbräuche überlasten Polizeikräfte, erklärte er. Jede Anzeige erfordere Ermittlungen. Beamte müssten Aussagen aufnehmen und Verdächtige vorladen. Oft landeten diese in Haft, bis Fakten geklärt seien.
Später zeigten Untersuchungen: Viele Fälle seien rein zivilrechtlich. Bis dahin litten persönliche Freiheiten, hieß es im Ministerium. Anzeigeerstatter und Anwälte trügen die Schuld. Sie verkleideten Streitigkeiten als Verbrechen, warf die Mitteilung vor.
Ogungbade lobte die Polizeiführung in einer Radiosendung am Freitag bei Eagle 102.5 FM. Die Sendung hieß ‘Judicial Accountability: Balancing Independence and Responsibility’. Er pries die Professionalität früherer und aktueller Kommandeure. Besonders hervor hob er den derzeitigen Lanre Ogunlowo und den Ex-Offizier Frank Mba. Mba, Anwalt, halte sich strikt an Strafverfolgung.
Die Beamten in Ogun kennen den Unterschied zwischen Zivil- und Strafsachen, sagte Ogungbade. Frühere und aktuelle Führer hätten ihre Teams geschult. Das Ministerium betonte enge Bande zur Ogun-Polizeidirektion. Interne Lösungen brauchten keine Medienfehde.
Die Polizei bearbeite alle Meldungen gesetzeskonform. Unnötige lenkten jedoch von echten Verbrechen ab, warnte das Ministerium. Es rief Anwälte, Aktivisten, Familienmitglieder und andere auf. Sie sollten Polizeikompetenzen respektieren. Private Fehden kosteten Zeit und Geld.
Solche Schritte bergen Menschenrechtsrisiken, sagten Beamte. Der Staat trage Mehrkosten und Ablenkung. Der Schutz der Strafjustiz diene allen, betonte das Ministerium. Rechtsstaatlichkeit stehe im Vordergrund in Ogun.
Ogungbades Radiosätze unterstrichen den Zweck der Beratung. Er forderte Zurückhaltung bei Anzeigen. Zivilgerichte seien für solche Konflikte da. Polizeikräfte müssten echte Bedrohungen jagen.
Die Mitteilung vom 18. Februar hatte Verwirrung gestiftet. Manche sahen eine Polizeikritik. Die Klärung am Samstag rückte das zurecht. Sie bekräftigte das Engagement des Ministeriums für Rechtsstaatlichkeit. Gerechtigkeit fließe reibungsloser ohne Ablenkungen, hieß es.
Comments
No comments yet
Be the first to share your thoughts