Portugal erreichte das Achtelfinale der WM mit einem dramatischen 2:1-Sieg gegen Kroatien, wobei der Einwechselspieler Gonçalo Ramos in der Nachspielzeit traf, though Kroatien hatte einen späten Ausgleich durch Josko Gvardiol wegen Abseits verworfen, was die Mannschaft sprachlos zurückließ und Fans auf den Rasen warfen. Cristiano Ronaldo. Der vermutlich seine letzte WM-Partie bestreitete, erzielte mit 37 Jahren seinen ersten K.o.-Sieg in der WM-Geschichte, wodurch er zum ältesten Spieler dieser Leistung wurde.

VAR verwirft Kroatiens Ausgleich

Kroatien hatte in der 13. Minute der Nachspielzeit noch eine letzte Chance – ein langer Ball fand Mario Pasalic, der den Ball an Josko Gvardiol weitergab, der ins Netz traf; Der Treffer wurde jedoch vom Video-Assistenten (VAR) wegen Abseits annulliert. Die Entscheidung fiel. Nachdem der Ballchip gezeigt hatte. Dass Igor Matanović den Ball vor Pasalic berührt hatte, der sich in Abseitsposition befand, as Dieser technische Aspekt führte zur Annullierung, was Kroatien bitter traf.

Ronaldos emotionaler Abschied

In seiner vermutlich letzten WM-Partie konnte Ronaldo Portugal nicht zum Titel führen, da Spanien das Team mit 1:0 in Dallas besiegte. Mikel Merinos Treffer in der ersten Minute der Nachspielzeit brachte den Sieg für Spanien ein, der die ersten WM-Viertelfinal-Platzierung seit 2010 markierte. Ronaldo, sichtlich enttäuscht, zeigte nach dem Spiel keine Lust zu verlassen und erlebte einen bitteren Abschluss seiner WM-Teilnahme. Zuvor hatte er einen Elfmeter verwandelt, um gegen Kroatien auszugleichen, doch Spains spätes Tor verhinderte einen Einzug ins nächste Runden.

Spains Kapitän und Mittelfeldspieler Rodri lobte das Team nach dem Spiel: „Wir haben unser Bestes gegeben und generell gut gespielt. Wir haben unsere Chance mit einem späten Tor genutzt und den Unterschied gemacht. Jetzt müssen wir nach vorne blicken.“ Portugals Trainer Roberto Martinez zeigte sich stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, obwohl der Verlust das WM-Abenteuer für Portugal beendete.

VAR und emotionale Folgen

Kroatiens Trainer Zlatko Dalic kritisierte die VAR-Entscheidung, wobei er betonte, wie sie die Emotionen des Spiels zerstörte. „Es tötet die Emotionen“, sagte er. Dalic gab zu, dass VAR in bestimmten Situationen hilfreich sein kann, argumentierte aber, dass seine Anwendung in diesem Moment zu technisch war und den menschlichen Aspekt aus dem Spiel nahm. Portugals Trainer Roberto Martinez verteidigte die Nutzung von VAR, wobei er auf die Klarheit verwies, die der Ballchip bot. „Es ist klar, warum der VAR eingesetzt wurde“, sagte er.

Portugals Mannschaft würdigte zudem den verstorbenen Diogo Jota, der vor einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam, indem sie sein Trikot mit der Nummer 21 nach dem Spiel gegen Kroatien hochhielten. Ronaldos internationale Karriere wird vermutlich weitergehen, doch seine Zukunft mit der Nationalmannschaft bleibt unsicher. Gleichzeitig qualifiziert sich Spanien für das Viertelfinale, wo es gegen den Sieger des Spiels USA gegen Belgien antreten wird.