Die Saison 2026-27 im europäischen Fußball hat begonnen — Die Premier League startete am Freitag mit dem Spiel der Verteidigungstitelträger Arsenal gegen den Neuling Coventry City. LaLiga hat bereits ihre zweite Spieltag absolviert, wobei Spitzenclubs wie Real Madrid, Barcelona und Atlético Madrid am Wochenende Spiele bestreiten. 15 ESPN-Redakteure und -Autoren haben ihre Prognosen abgegeben. 13 von ihnen wählten Arsenal zum Titelverteidiger. Manchester City und Chelsea erhielten jeweils eine Stimme — Arsenals starke Sommerverpflichtungen, darunter Bruno Guimarães, sollen dem Team helfen, den Titel zu verteidigen.

Transfergeschichten und neue Regeln

Zu den wichtigsten Transfergeschichten zählt die Suche Arsenals nach einem neuen Leihvertrag für den 19-jährigen Ethan Nwaneri, der in der vergangenen Saison kaum Spielzeit bekam, and Der Verein sucht zudem Käufer für Gabriel Martinelli und Gabriel Jesus. Gleichzeitig hat Manchester United den Fokus auf Zentrumsverteidiger-Verpflichtungen gelegt, wobei Andrey Santos und Youri Tielemans in der Eröffnungsspieltag eine Rolle spielen könnten, and Die Premier League hat zudem neue Regeln für Standardsituationen eingeführt, um das Chaos an Ecken zu reduzieren. Diese bestrafen Handlungen wie das Halten von Gegnern, ohne den Ball zu spielen.

Howard Webb, Leiter der Premier League-Schiedsrichter, betonte die Notwendigkeit, aktiv mit diesen Regeln umzugehen. Die Änderungen sind Teil eines umfassenden Bemühens, das Verhalten der Spieler zu verbessern. Bei der WM gab es weniger Kämpfe an Ecken. Torhüter sollen zudem unter den neuen Vorgaben besser geschützt werden.

Deutsche Einflussnahme und finanzielle Stärke

Die deutsche Präsenz in der Premier League ist stark angestiegen. Vier deutsche Trainer leiten Premier League-Teams. Marco Rose ist nach einem Jahr Pause wieder bei AFC Bournemouth, Matthias Jaissle übernahm Newcastle United. Weitere deutsche Trainer sind Thomas Tuchel bei Chelsea und Julian Nagelsmann bei Liverpool. Kai Havertz ist für Arsenal ein Schlüsselspieler, während Malick Thiaw bei Newcastle zum Kapitän ernannt wurde.

Finanziell bleibt die Premier League führend. Laut Transfermarkt hat die Liga insgesamt einen Wert von 13 Milliarden Euro. Manchester City ist mit 1,41 Milliarden Euro der wertvollste Verein, gefolgt von Arsenal und Chelsea. Die finanzielle Stärke der Liga spiegelt sich auch in marktführenden Transfers wider, darunter Morgan Rogers und Elliot Anderson, die beide für über 130 Millionen Euro verpflichtet wurden.

Konkurrenz und mutige Prognosen

Obwohl Arsenal als Favorit gilt, sind auch andere Teams im Rennen. ESPN fragte zudem nach mutigen Prognosen, darunter, ob Paris Saint-Germain einen dritten Champions-League-Titel in Folge gewinnen kann oder ob ein englischer Topklub aus den Top vier fällt. Die Saison verspricht spannend zu werden, mit Teams wie Manchester City, Liverpool und Chelsea, die um große Auszeichnungen spielen.

LaLiga, Serie A und die Bundesliga bleiben starke Konkurrenten, doch die finanzielle Stärke und der Talentbestand der Premier League geben ihr den Vorteil. Der Gesamtwert der Premier League übersteigt den kombinierten Wert von LaLiga und der Serie A. Die italienische Liga hat einen Wert von 5,8 Milliarden Euro, die spanische Liga 5,6 Milliarden Euro. Die Bundesliga ist mit 5 Milliarden Euro bewertet, und die Ligue 1 mit 4,2 Milliarden Euro.

Während sich die Saison entfaltet, beobachten die Fans, ob Arsenal ihre Dominanz behält und wie sich die neuen Regeln auf das Spiel auswirken. Mit hohen Erwartungen und starker finanzieller Unterstützung bleibt die Premier League die wettbewerbsfähigste und wertvollste Liga der Welt.