Paris Saint-Germain (PSG) hielt eine kämpferische Bayern-München-Mannschaft zurück und erreichte das Champions-League-Finale mit einem 1:0-Sieg im Allianz-Arena-Spiel. Die französischen Meister treten am 28. Mai gegen Arsenal an. PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi feierte den Sieg als ‘magnificent’ und sagte: ‘Jetzt werden wir dorthin gehen und versuchen, einen zweiten Stern zu holen; Ich sagte den Spielern, wir sind Krieger.’

Wichtige Momente und Spannungen

PSG’s Abwehr. Die in der vorherigen Begegnung in Paris vier Mal geöffnet worden war, hielt stand gegen Bayerns starbesetzte Angriffsreihe mit Harry Kane, Luis Díaz und Michael Olise. Die Heimmannschaft fand erst im ersten Durchgang den Weg ins Tor — Ousmane Dembélé erzielte den Führungstreffer nach einer fulminanten Einzelaktion und einem Rückpass von Khvicha Kvaratskhelia. Der Ukrainer ist der erste Spieler. Der in sieben aufeinanderfolgenden Champions-League-Aus-der-Knappheit-Spielen einen Treffer oder eine Vorlage erzielte; Kvaratskhelia hat nun mit Kylian Mbappé 16 Torschüssen (10 Tore, 6 Vorlagen) in dieser Saison gleichgezogen.

Das Spiel war nicht ohne Kontroversen. Schon nach 30 Minuten verfehlte der Schiedsrichter einen Handspielfehler von PSGs Nuno Mendes, der bereits gelb gesehen worden war; Kurze Zeit später ignorierte er einen weiteren möglichen Handspielfehler von João Neves im Strafraum. Die Wiederholungen zeigten, dass der Schiedsrichter bereits vor dem Mendes-Fehler einen Handspielfehler von Bayerns Konrad Laimer signalisiert hatte. Die Entscheidungen wurden nicht durch den VAR überprüft.

Bayerns letzte Antwort

Trotz der verpassten Chancen drängte Bayern weiter und schuf im zweiten Durchgang mehrere Gelegenheiten. Ihre Bemühungen wurden mit einem späten Trosttreffer von Harry Kane kurz vor Schluss belohnt. Die deutsche Mannschaft hatte in den letzten sieben Begegnungen in München fünf Siege erzielt und wollte sich an ihrem historischen Triple aus Champions League, Bundesliga und DFB-Pokal in 2020 und 2013 orientieren.

PSG-Mittelfeldspieler João Neves, der nach dem Spiel sprach, zeigte Stolz auf den Weg der Mannschaft. ‘Wir wissen, wie wir leiden können, und wir sind bereit für das, was vor uns liegt. Wir sind sehr stolz auf die Strecke, die wir zurückgelegt haben.’

Handball-Halbfinalrückblick

Während das Champions-League-Halbfinale die globale Aufmerksamkeit auf sich zog, endete auch das Halbfinale der Männer-SV-League in Japan. Wolfdogs Nagoya und JTEKT Stings Aichi sicherten sich ihre Plätze im Meisterschaftsfinale nach klaren Siegen in ihren Best-of-Three-Viertelfinalserien. Im ersten Halbfinale überraschten die Titelverteidiger Suntory Sunbirds Osaka von JTEKT Stings Aichi mit einem 3:1-Erfolg in einem engen Spiel. Kento Miyaura war der herausragende Spieler für Aichi, der mit 25 Treffern und einer 67-prozentigen Trefferquote sowie zwei Assists die Nase vorn hatte.

Wolfdogs Nagoya folgten mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen Suntory Sunbirds Osaka im zweiten Halbfinale. Nimir Abdel-Aziz leitete Nagoya an, wobei er 36 Punkte beisteuerte. Der Sieg markierte einen beeindruckenden Gegenangriff für die Mannschaft, die zuvor die ersten beiden Spiele der Serie verloren hatte. Nimir, der niederländische Gegenüber von Nagoya, war der Schlüsselspieler, der mit 21 Punkten in der ersten Partie und weiteren entscheidenden Beiträgen zum klaren Sieg führte.

Im letzten Spiel der SV-League-Halbfinals drehten Suntory Sunbirds Osaka den dritten Satz um und sicherten sich mit einem 3:1-Erfolg gegen Wolfdogs Nagoya. Der russische Gegenüber Dmitriy Muserskiy war entscheidend, wobei er 27 Punkte erzielte, vier Kill-Blocks und drei Assists. Der Außenangreifer Ran Takahashi steuerte 18 Punkte bei, um den Team-Aufschwung zu unterstützen. Der Sieg sicherte Suntory ein Finale gegen JTEKT Stings Aichi.