Zach Creggers Resident Evil-Reboot, die zweite Neuinterpretation von Sonys langer Action-Horror-Reihe, kommt am 18. September 2026 in die Kinos. Der Film feierte am 16. September 2026 im United Theater in Los Angeles seine Weltpremiere. Festivalbesucher konnten bereits erste Reaktionen auf sozialen Medien beobachten. Laut Hollywood Reporter sind die vollen Rezensionen bis 9 Uhr morgens (PST) gesperrt. Der Film wird zudem am 17. September 2026 beim Fantastic Fest gezeigt, bevor er global veröffentlicht wird.

Autonomer Plot in Raccoon City

Der Film folgt Bryan, einem Medizinkuriere, gespielt von Austin Abrams, der in einen tödlichen Ausbruch in Raccoon City gerät. Laut BILD wird Bryans Routine-Lieferung zur Kampf ums Überleben, als er sich in einer Stadt wiederfindet, die in Chaos versinkt. Der Film adaptiert keinen spezifischen Videospielespielplot, sondern erzählt eine eigene Geschichte im Universum von Resident Evil. Laut Filmstarts spielt die Geschichte in der Gegenwart in Raccoon City und folgt Bryan bei seinem Versuch, die infizierte Stadt zu verlassen.

Das Ensemble umfasst auch Zach Cherry, Kali Reis und Paul Walter Hauser. Cregger leitet Regie und Co-Autorenschaft gemeinsam mit Shay Hatten. Laut Cinemagavia produzierte Vertigo Entertainment, Constantin Film und PlayStation Productions den Film, der in Spanien von Sony Pictures Releasing de España vertrieben wird.

Änderungen nach Testkino

Cregger, bekannt für seine Komödien wie Weapons (2026) und Barbarian (2022), machte nach Testkino-Screenings eine bedeutende Änderung. Laut Filmstarts fand das Testpublikum den Film zu humorvoll. In Reaktion darauf entfernte Cregger so viele Witze wie möglich aus der finalen Version. Er gab später zu, dass die finale Version sowohl das Publikum als auch ihn selbst zufrieden stelle, und er vermisse keine der gelöschten Witze. Es gibt keine Informationen, ob die humorvolle Version noch existiert oder wie viele Gags gelöscht wurden.

Resident Evil hat eine gemischte Geschichte in Filmverfilmungen, die Milla Jovovich-Verfilmungen, die 2002 begannen, umfassten sechs Filme über 14 Jahre; Sonys erster Neustart, Resident Evil: Welcome to Raccoon City (2021), unter der Regie von Johannes Roberts, war kommerziell und kritisch ein Fehlschlag. Laut Hollywood Reporter erlitt die Reihe 2022 einen weiteren Schlag, als Netflix ihre Resident Evil-Serie nach nur einer Staffel absetzte.

Frühe Reaktionen und Branchenkontext

Trotz der schwankenden Geschichte der Reihe sind die ersten Reaktionen auf Creggers Film angeblich positiv – Laut Undead Walking bricht der Film die Serie enttäuschender Resident Evil-Adaptionen. Der Artikel betont, dass Creggers Ansatz, eine eigene Geschichte zu erzählen anstelle eines spezifischen Spieles zu adaptieren, entscheidend für den Erfolg des Films war. Der Artikel hebt auch hervor, dass der Film zur Zeit kommt, als Videospiele-Adaptionen an Fahrt gewinnen, mit Projekten wie The Last of Us und Fallout als Beispiele.

Laut Cinemagavia ist der Film 95 Minuten lang und wird als Action-Horror-Film eingestuft; er ist eine Koproduktion zwischen den USA und Deutschland und wird international von Sony Pictures vertrieben. In Deutschland startet der Film am 17. September 2026, wie BILD berichtet.