Ein Los Angeles-Richter hat entschieden. Dass Sänger D4vd. Dessen echter Name David Anthony Burke ist, vor Gericht gestellt werden muss, wegen des angeblichen Mordes an 14-jähriger Celeste Rivas Hernandez. Burke wird vorgeworfen, die Opferin erst mit einem Messer getötet und anschließend mit einer Kettensäge zerstückelt zu haben, while Laut WELT muss der 21-jährige Musiker im August zurückkehren, obwohl bislang kein Prozessdatum festgelegt wurde.

Textnachrichten und explizite Fotos als Beweismittel

Die Staatsanwaltschaft präsentierte Textnachrichten und explizite Fotos aus iCloud-Backups, die zeigen, dass Burke und Rivas im August 2022, als sie 11 und Burke 17 Jahre alt war, begonnen hatten, sich auszutauschen. Laut KTLA gehörten diese Nachrichten zu einer langfristigen Beziehung, die die Staatsanwaltschaft als „missbräuchlich“ beschreibt. Die Nachrichten enthielten Diskussionen über Abtreibung und Notkontrazeption. In einer Nachricht fragte Burke: „Wann wirst du eine Abtreibung machen?“, während Rivas Sorge um einen fehlgeschlagenen Abtreibungsvorgang äußerte, wie 동아일보 berichtet.

Am Abend vor ihrem Verschwinden im April 2025 sandte Rivas Burke eine bedrohliche Nachricht, in der sie sagte, sie würde ihn bloßstellen und „deinen Beruf und dein Leben beenden“. Laut ABC7 Bay Area nahm Burke dies als Bedrohung und erstach sie angeblich. Kurz nachdem Rivas Burkes Hollywood-Wohnung betreten hatte, stoppte ihr Handy die Datenerfassung, wie in Gerichtszeugnissen beschrieben.

Zerstückelte Leiche

Die Staatsanwaltschaft stellte auch grausame Fotos der Opferin vor, deren Leiche zerstückelt und verwest war, wie KTLA berichtete. Los Angeles County-Mediziner Dr. Grant Ho erklärte, dass der Teenager wahrscheinlich zweimal erstochen wurde, einmal in die Brust und einmal in den Bauch, bevor ihr Körper angeblich mit einer Kettensäge zerstückelt wurde. Burke soll die Kettensägen unter einem falschen Namen online bestellt und sie zum Zerstückeln verwendet haben. Laut WELT wurde der Körper der Opferin in Burkes Auto gefunden, mit schweren Verletzungen, die mit einer elektrischen Säge übereinstimmten.

Verteidigungsanwältin Marilyn Bednarski argumentierte, dass die Beweise nicht nachweisen, dass Burke vorsätzlich töten wollte, wie ABC7 Bay Area berichtete. Sie bat das Gericht, den Mordanklagepunkt zu streichen, doch der Richter entschied, dass die Staatsanwaltschaft ihre Beweislast erfüllt hat.

Öffentliches Interesse und Sicherheitsbedenken

Während sich der Fall entwickelt, wurde Burkes Apple Music-Profil am Wochenende gehackt, und eine gefälschte Songtitel „I Did It“ wurde kurzzeitig hochgeladen, in dem er seine Liebe zu Rivas bekannte. Das Ereignis hat internationale Aufmerksamkeit erregt, wie Strafverteidiger Lou Shapiro, der nicht am Fall beteiligt ist, gegenüber KTLA erklärte. Er sagte, dass der Hackerangriff die bereits hohe Aufmerksamkeit auf den Prozess verstärke.

Falls Burke schuldig gesprochen wird, könnte er lebenslange Haft ohne Parole oder sogar die Todesstrafe erhalten, wie DIE ZEIT berichtete. Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht entschieden, ob sie die Todesstrafe verlangen wird, wie in demselben Bericht erwähnt.